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Tschechiens Anleiherenditen legten im Oktober leicht zu
19.11.13 16:52
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Ende Oktober fanden in Tschechien vorgezogene parlamentarische Wahlen statt, berichten die Experten von Raiffeisen Capital Management in ihrem aktuellen "emreport".
Stimmenstärkste Partei sei die CSSD gewesen, jedoch mit weniger Unterstützung als im Vorfeld gedacht. Daher könne man als Wahlsieger die neugegründete Protest-Partei ANO bezeichnen, die auf Anhieb knapp 20% der Stimmen bekommen habe und daher eine entscheidende Rolle bei der Koalitionsbildung spielen dürfte.
Eine Koalitionsbildung werde wiederum bei der fragmentierten Parteilandschaft nicht leicht fallen. Jedenfalls hätten die CSSD und Kommunisten-Partei keine Mehrheit, sodass die in Aussicht gestellten Spezialabgaben in bestimmten Sektoren bzw. die Erhöhung der Unternehmenssteuer unwahrscheinlicher erscheinen würden.
Die jüngsten Konjunkturdaten würden auf eine Belebung der Wirtschaft nach rund zwei Jahren Rezession deuten, vorwiegend gestützt durch einen robusten Außenhandel. Die Industrieproduktion zeige eine positive Tendenz, aber auch die binnenwirtschaftliche Dynamik verbessere sich und die Einzelhandelsumsätze würden zunehmend Unterstützung bieten.
Auch für die kommenden Monate stünden die Vorzeichen aufgrund der gestiegenen Neuaufträge gut. Die Inflation sei mit derzeit +1% gegenüber dem Vorjahr kein Grund zur Besorgnis.
Die Anleiherenditen seien dem Grundton der deutschen Staatsanleihen gefolgt und hätten im Oktober leicht zugelegt, die Krone habe leicht schwächer tendiert. Der Aktienmarkt in Prag habe mit einem erfreulichen Anstieg von über 6% Stärke zeigt, wofür die Banken und CEZ hauptverantwortlich gewesen seien. Das Umfeld präsentiere sich anhaltend positiv. (Ausgabe November 2013) (19.11.2013/alc/a/a)
Stimmenstärkste Partei sei die CSSD gewesen, jedoch mit weniger Unterstützung als im Vorfeld gedacht. Daher könne man als Wahlsieger die neugegründete Protest-Partei ANO bezeichnen, die auf Anhieb knapp 20% der Stimmen bekommen habe und daher eine entscheidende Rolle bei der Koalitionsbildung spielen dürfte.
Die jüngsten Konjunkturdaten würden auf eine Belebung der Wirtschaft nach rund zwei Jahren Rezession deuten, vorwiegend gestützt durch einen robusten Außenhandel. Die Industrieproduktion zeige eine positive Tendenz, aber auch die binnenwirtschaftliche Dynamik verbessere sich und die Einzelhandelsumsätze würden zunehmend Unterstützung bieten.
Auch für die kommenden Monate stünden die Vorzeichen aufgrund der gestiegenen Neuaufträge gut. Die Inflation sei mit derzeit +1% gegenüber dem Vorjahr kein Grund zur Besorgnis.
Die Anleiherenditen seien dem Grundton der deutschen Staatsanleihen gefolgt und hätten im Oktober leicht zugelegt, die Krone habe leicht schwächer tendiert. Der Aktienmarkt in Prag habe mit einem erfreulichen Anstieg von über 6% Stärke zeigt, wofür die Banken und CEZ hauptverantwortlich gewesen seien. Das Umfeld präsentiere sich anhaltend positiv. (Ausgabe November 2013) (19.11.2013/alc/a/a)


