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Tschechien: Notenbanker kündigen weitere Leitzinsanhebung an
28.01.22 09:10
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Den globalen Lieferkettenproblemen zum Trotz wuchs die Produktion der tschechischen Industrie im November um 1,6 Prozent zum Vorjahr - der stärkste Monatszuwachs 2021, so die Analysten von Postbank Research.
Insbesondere der Maschinenbau habe einen starken Produktionszuwachs gezeigt und somit der anhaltenden Schwäche im Automobilsektor entgegenwirken können, der um sieben Prozent nachgegeben habe.
Die Inflation habe im Dezember mit 6,6 Prozent - wie im Vorfeld erwartet worden sei - das höchste Niveau seit Juli 2008 erreicht. Seitens der Notenbank rechne man im Januar sogar mit einem abermaligen Anstieg auf bis zu neun Prozent.
Basiseffekte würden neben der weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung die Teuerungsrate in den kommenden Monaten beeinflussen. Im weiteren Jahresverlauf sollten diese Effekte, eine mögliche Entspannung rund um das Thema Lieferkettenprobleme sowie die derzeit restriktive Geldpolitik die Preissteigerungen jedoch dämpfen können.
Aufgrund dieser Aussichten könnte die Notenbank Anfang Februar erneut den Leitzins um 50 Basispunkte anheben. Bis zur Jahresmitte erwarte die Postbank einen potenziellen Anstieg auf 4,75 Prozent - derzeit liege er bei 3,75 Prozent.
Für den EUR/CZK (Tschechische Krone)-Wechselkurs rechne die Postbank in den kommenden sechs Monaten mit einer leichten Abwertung vom aktuellen Zehn-Jahreshoch der Krone bei 24,499 (Stand: 25.01.2022) auf 25,20 EUR/CZK, da einige Marktakteure noch aggressivere Zinsschritte eingepreist hätten. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2022) (28.01.2022/alc/a/a)
Insbesondere der Maschinenbau habe einen starken Produktionszuwachs gezeigt und somit der anhaltenden Schwäche im Automobilsektor entgegenwirken können, der um sieben Prozent nachgegeben habe.
Basiseffekte würden neben der weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung die Teuerungsrate in den kommenden Monaten beeinflussen. Im weiteren Jahresverlauf sollten diese Effekte, eine mögliche Entspannung rund um das Thema Lieferkettenprobleme sowie die derzeit restriktive Geldpolitik die Preissteigerungen jedoch dämpfen können.
Aufgrund dieser Aussichten könnte die Notenbank Anfang Februar erneut den Leitzins um 50 Basispunkte anheben. Bis zur Jahresmitte erwarte die Postbank einen potenziellen Anstieg auf 4,75 Prozent - derzeit liege er bei 3,75 Prozent.
Für den EUR/CZK (Tschechische Krone)-Wechselkurs rechne die Postbank in den kommenden sechs Monaten mit einer leichten Abwertung vom aktuellen Zehn-Jahreshoch der Krone bei 24,499 (Stand: 25.01.2022) auf 25,20 EUR/CZK, da einige Marktakteure noch aggressivere Zinsschritte eingepreist hätten. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2022) (28.01.2022/alc/a/a)
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