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Tschechien: Notenbank im Zinssenkungsmodus angekommen
29.01.24 11:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nach 18 Monaten des Rückgangs verzeichneten die Einzelhandelsumsätze in Tschechien im November wieder ein kleines Plus i.H.v. 0,9 Prozent zum Vorjahr, so die Analysten von Postbank Research.
Einige Marktbeobachter würden nun mit einer einsetzenden Erholung rechnen, die unter anderem durch eine rückläufige Inflationsrate und in diesem Zusammenhang steigenden Reallöhnen getragen werden könnte.
Die Industrieproduktion habe im November um 2,7 Prozent nachgegeben. Die Schwächephase der Industrie habe eher globale Ursachen. Die schwierige Situation in der deutschen Industrie spiegele sich dabei auch in Osteuropa wider. Durch die nachlassende Dynamik der US-Wirtschaft und die schwache Nachfrage aus China dürfte die Lage bis auf Weiteres herausfordernd bleiben.
Die gedämpfte wirtschaftliche Lage habe sich auch in den Verbraucherpreisen widergespiegelt. Die Teuerungsrate sei im Dezember stärker zurückgegangen, als von den Analysten erwartet worden sei. Sie habe bei 6,9 Prozent gelegen und der geringere Preisanstieg habe sich dabei durch den gesamten unterlegten Warenkorb gezogen.
Die Notenbank habe bereits kurz vor Weihnachten reagiert und den Leitzins wie von den Analysten erwartet um 25 Basispunkte auf 6,75 Prozent gesenkt. Die Analysten würden mit einem nun bei jeder Sitzung fortgesetzten Senkungszyklus rechnen. Die nächste Zinssenkung um 25 Basispunkte dürfte im Februar vorgenommen werden.
Die Tschechische Krone (CZK) dürfte in den kommenden sechs Monaten zum Euro insgesamt leicht in Richtung EUR/CZK 25,10 abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2024) (29.01.2024/alc/a/a)
Einige Marktbeobachter würden nun mit einer einsetzenden Erholung rechnen, die unter anderem durch eine rückläufige Inflationsrate und in diesem Zusammenhang steigenden Reallöhnen getragen werden könnte.
Die gedämpfte wirtschaftliche Lage habe sich auch in den Verbraucherpreisen widergespiegelt. Die Teuerungsrate sei im Dezember stärker zurückgegangen, als von den Analysten erwartet worden sei. Sie habe bei 6,9 Prozent gelegen und der geringere Preisanstieg habe sich dabei durch den gesamten unterlegten Warenkorb gezogen.
Die Notenbank habe bereits kurz vor Weihnachten reagiert und den Leitzins wie von den Analysten erwartet um 25 Basispunkte auf 6,75 Prozent gesenkt. Die Analysten würden mit einem nun bei jeder Sitzung fortgesetzten Senkungszyklus rechnen. Die nächste Zinssenkung um 25 Basispunkte dürfte im Februar vorgenommen werden.
Die Tschechische Krone (CZK) dürfte in den kommenden sechs Monaten zum Euro insgesamt leicht in Richtung EUR/CZK 25,10 abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2024) (29.01.2024/alc/a/a)


