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Tschechien: Chancen durch stabile Zinsen und starke Krone
17.11.25 10:30
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Tschechiens Wirtschaft ist eng mit der deutschen Industrie verbunden und damit stark von deren Entwicklung abhängig, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Eine Ausweitung der europäischen Verteidigungsausgaben könnte Tschechien zugutekommen. Wie die Aufträge verteilt würden, bleibe abzuwarten.
Für 2025 würden Volkswirte ein Wirtschaftswachstum von 2,2% erwarten, ebenso für 2026. Das Inflationsziel der Notenbank liege bei 2%. Ende April 2025 habe die Inflation 1,8% betragen, sei im November aber auf 2,5% gestiegen. Die tschechische Notenbank habe bereits in der Vergangenheit stets vorausschauend reagiert und habe den Leitzins bereits seit Juli 2025 konstant bei 3,5% beibehalten. Zinssenkungen würden 2025 nicht erwartet. Erst bei sinkendem Inflationsdruck wäre eine Lockerung möglich - derzeit jedoch unwahrscheinlich.
Das stabile Zinsniveau mache die Tschechische Krone (CZK) für Anleger attraktiv.
Seit Jahresbeginn habe die Krone gegenüber dem Euro rund 4% an Wert gewonnen. Man rechne weiterhin mit einer starken Krone und erwarte auf Sicht der nächsten Monate EUR/CZK-Kurse unter 24,00.
Tschechien diene vielen deutschen und österreichischen Unternehmen als verlängerte Werkbank. Die Löhne für die tschechischen Werke würden sich für Devisenabsicherungen anbieten. So könnten sich Unternehmen für die nächsten Monate gegen Kursteigerungen der Krone schützen. (17.11.2025/alc/a/a)
Eine Ausweitung der europäischen Verteidigungsausgaben könnte Tschechien zugutekommen. Wie die Aufträge verteilt würden, bleibe abzuwarten.
Das stabile Zinsniveau mache die Tschechische Krone (CZK) für Anleger attraktiv.
Seit Jahresbeginn habe die Krone gegenüber dem Euro rund 4% an Wert gewonnen. Man rechne weiterhin mit einer starken Krone und erwarte auf Sicht der nächsten Monate EUR/CZK-Kurse unter 24,00.
Tschechien diene vielen deutschen und österreichischen Unternehmen als verlängerte Werkbank. Die Löhne für die tschechischen Werke würden sich für Devisenabsicherungen anbieten. So könnten sich Unternehmen für die nächsten Monate gegen Kursteigerungen der Krone schützen. (17.11.2025/alc/a/a)


