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Trotz Iran-Krieg - Zinserhöhung der EZB ist unwahrscheinlich
04.03.26 12:45
RBC BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Die inflationären Auswirkungen des Iran-Krieges sind erheblich, so Kaspar Hense, Senior Portfolio Manager, Investment Grade, bei RBC BlueBay Asset Management:
Dennoch bleibe abzuwarten, wie lange die Gas- und Ölpreise auf hohem Niveau bleiben würden. Noch sei es zu früh, um darüber ein Urteil zu fällen - und bis zur nächsten Sitzung der EZB am 19. März vergehe noch viel Zeit.
Bisher sei eigentlich erwartet worden, dass die Inflation im Euroraum unter die Zielmarke von 2% falle. Aber selbst wenn der Preisanstieg bei Öl und Gas hartnäckig sein sollte und damit die Inflation anheize, sei es unwahrscheinlich, dass die EZB die Leitzinsen 2026 anheben werde.
Ein Energieschock würde sich höchstwahrscheinlich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Das gelte insbesondere für Deutschland, das in diesem Jahr - zumindest relativ gesehen - als europäischer Wachstumsmotor angesehen werde. (04.03.2026/alc/a/a)
Dennoch bleibe abzuwarten, wie lange die Gas- und Ölpreise auf hohem Niveau bleiben würden. Noch sei es zu früh, um darüber ein Urteil zu fällen - und bis zur nächsten Sitzung der EZB am 19. März vergehe noch viel Zeit.
Bisher sei eigentlich erwartet worden, dass die Inflation im Euroraum unter die Zielmarke von 2% falle. Aber selbst wenn der Preisanstieg bei Öl und Gas hartnäckig sein sollte und damit die Inflation anheize, sei es unwahrscheinlich, dass die EZB die Leitzinsen 2026 anheben werde.
Ein Energieschock würde sich höchstwahrscheinlich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Das gelte insbesondere für Deutschland, das in diesem Jahr - zumindest relativ gesehen - als europäischer Wachstumsmotor angesehen werde. (04.03.2026/alc/a/a)


