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Südkoreanische Zentralbank hat den Leitzins bei 1,75% belassen
04.03.19 12:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die südkoreanischen Exporte schwächten sich im Februar den vierten Monat in Folge ab, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Mit einem Minus von 11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr seien die Ausfuhren so stark zurückgegangen wie zuletzt im Februar 2016. Besonders hätten die Halbleiterexporte mit einem Rückgang um 24,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr enttäuscht. Auch bei anderen Technikprodukten seien die Ausfuhren zweistellig geschrumpft. Die Exportschwäche habe sich über fast alle Regionen erstreckt, lediglich der Absatz von Produkten in China habe im Vergleich zum Januar 2,6 Prozent zugelegt. Für die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung werde mitentscheidend sein, ob die Exporte nach China in den kommenden Monaten weiter zulegen könnten.
Auf die anhaltende Exportschwäche habe auch die Südkoreanische Zentralbank bei ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag verwiesen. Die Währungshüter scheinen aber mit der niedrigen Inflation und einem von ihnen erwarteten Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent in 2019 gut leben zu können, so die Deutsche Bank AG. Sie hätten den Leitzins bei 1,75 Prozent belassen. Die Februar-Performance des Südkoreanischen Wons gegenüber dem Euro habe bis Ende letzter Woche leicht im Plus gelegen. Nach dem Abbruch des Nordkorea-Gipfels habe er jedoch kurzfristig knapp 0,9 Prozent verloren und den Monat leicht im Minus geschlossen. (04.03.2019/alc/a/a)
Mit einem Minus von 11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr seien die Ausfuhren so stark zurückgegangen wie zuletzt im Februar 2016. Besonders hätten die Halbleiterexporte mit einem Rückgang um 24,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr enttäuscht. Auch bei anderen Technikprodukten seien die Ausfuhren zweistellig geschrumpft. Die Exportschwäche habe sich über fast alle Regionen erstreckt, lediglich der Absatz von Produkten in China habe im Vergleich zum Januar 2,6 Prozent zugelegt. Für die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung werde mitentscheidend sein, ob die Exporte nach China in den kommenden Monaten weiter zulegen könnten.
Auf die anhaltende Exportschwäche habe auch die Südkoreanische Zentralbank bei ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag verwiesen. Die Währungshüter scheinen aber mit der niedrigen Inflation und einem von ihnen erwarteten Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent in 2019 gut leben zu können, so die Deutsche Bank AG. Sie hätten den Leitzins bei 1,75 Prozent belassen. Die Februar-Performance des Südkoreanischen Wons gegenüber dem Euro habe bis Ende letzter Woche leicht im Plus gelegen. Nach dem Abbruch des Nordkorea-Gipfels habe er jedoch kurzfristig knapp 0,9 Prozent verloren und den Monat leicht im Minus geschlossen. (04.03.2019/alc/a/a)
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