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Südafrikanischen Anleihen droht Abschied aus einer Reihe von Anleiheindices
21.02.19 13:30
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Devisenhändler zeigten sich kurzzeitig geschockt, der Südafrikanische Rand konnte sich nach der ersten Aufregung im weiteren Tagesverlauf aber wieder etwas fangen, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
4,9 Milliarden US-Dollar habe der Finanzminister dem schwächelnden staatlichen Versorger Eskom versprochen, insgesamt werde im kommenden Fiskaljahr ein Haushaltsdefizit von 4,5 Prozent des BIP angestrebt. Deutlich mehr als zuletzt und als von Volkswirten erwartet worden sei. Das Risiko steige damit, dass die Rating-Agentur Moody's Südafrika im März auch das letzte Investment Grade Rating verwehre, was für südafrikanische Anleihen den Abschied aus einer Reihe von Anleiheindices bedeuten würde. Kapitalabflüsse dürften folgen, was es dem Land schwerer machen werde, das Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren.
Der Rand habe gestern erneut deutlich verloren und im Februar somit bereits über 5 Prozent abgewertet. Der Markt sei aber weiter vorsichtig, Positionierungen bei Terminkontrakten würden weiter darauf hindeuten, dass Schutz gegen weitere Abwertungen gefragt sei. (21.02.2019/alc/a/a)
4,9 Milliarden US-Dollar habe der Finanzminister dem schwächelnden staatlichen Versorger Eskom versprochen, insgesamt werde im kommenden Fiskaljahr ein Haushaltsdefizit von 4,5 Prozent des BIP angestrebt. Deutlich mehr als zuletzt und als von Volkswirten erwartet worden sei. Das Risiko steige damit, dass die Rating-Agentur Moody's Südafrika im März auch das letzte Investment Grade Rating verwehre, was für südafrikanische Anleihen den Abschied aus einer Reihe von Anleiheindices bedeuten würde. Kapitalabflüsse dürften folgen, was es dem Land schwerer machen werde, das Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren.
Der Rand habe gestern erneut deutlich verloren und im Februar somit bereits über 5 Prozent abgewertet. Der Markt sei aber weiter vorsichtig, Positionierungen bei Terminkontrakten würden weiter darauf hindeuten, dass Schutz gegen weitere Abwertungen gefragt sei. (21.02.2019/alc/a/a)


