Erweiterte Funktionen
Südafrika: Inflation belastet weiterhin
20.04.16 10:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die südafrikanische Volkswirtschaft steht derzeit unter einem wachsenden Preisdruck, auch wenn die heutigen Daten für März wahrscheinlich geringere Preissteigerungen zeigen werden als noch im Februar, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass die allgemeine Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahresmonat nun bei 6,4% liegen werde. Im Vormonat hätten die Verbraucherpreise in der Jahresrechnung noch um 7,0% zugelegt. Die Gründe für den langsameren Preisauftrieb seien vermutlich geringere Ausgaben für Kraftstoffe, die im Monatsvergleich um 5,6% gefallen seien, sowie ein günstiger Basiseffekt bei der Berechnung der Teuerung gegenüber dem März des vergangenen Jahres. Auf der anderen Seite müssten die Konsumenten für Nahrungsmittel infolge der landesweiten Trockenheit immer tiefer in die Tasche greifen. Hier würden die Analysten sogar zweistellige Preissteigerungen im Jahresvergleich befürchten.
Auch mit einem vorübergehend langsameren Inflationsanstieg im März liege die Preisentwicklung deutlich über dem von der Zentralbank angestrebten Zielband von 3 bis 6%. Eine sich zunehmend beschleunigende Kerninflation signalisiere zudem den allgemeinen Preisdruck. Mit Blick auf die derzeitigen Preisrisiken durch die Ausgaben für Nahrungsmittel und durch die erwartete weitere Entwicklung des Rand-Kurses würden die Analysten 2016 und 2017 eine durchschnittliche Teuerung von 6,5% in der Jahresrate unterstellen. Im vergangenen Jahr habe die Inflation noch bei 4,6% gelegen. Daher würden die Analysten in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres mit Zinsanhebungen durch die südafrikanische Notenbank um insgesamt 50 BP rechnen. Per Ende 2016 dürfte der Reposatz somit bei 7,50% liegen. (20.04.2016/alc/a/a)
Die Analysten würden davon ausgehen, dass die allgemeine Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahresmonat nun bei 6,4% liegen werde. Im Vormonat hätten die Verbraucherpreise in der Jahresrechnung noch um 7,0% zugelegt. Die Gründe für den langsameren Preisauftrieb seien vermutlich geringere Ausgaben für Kraftstoffe, die im Monatsvergleich um 5,6% gefallen seien, sowie ein günstiger Basiseffekt bei der Berechnung der Teuerung gegenüber dem März des vergangenen Jahres. Auf der anderen Seite müssten die Konsumenten für Nahrungsmittel infolge der landesweiten Trockenheit immer tiefer in die Tasche greifen. Hier würden die Analysten sogar zweistellige Preissteigerungen im Jahresvergleich befürchten.
Auch mit einem vorübergehend langsameren Inflationsanstieg im März liege die Preisentwicklung deutlich über dem von der Zentralbank angestrebten Zielband von 3 bis 6%. Eine sich zunehmend beschleunigende Kerninflation signalisiere zudem den allgemeinen Preisdruck. Mit Blick auf die derzeitigen Preisrisiken durch die Ausgaben für Nahrungsmittel und durch die erwartete weitere Entwicklung des Rand-Kurses würden die Analysten 2016 und 2017 eine durchschnittliche Teuerung von 6,5% in der Jahresrate unterstellen. Im vergangenen Jahr habe die Inflation noch bei 4,6% gelegen. Daher würden die Analysten in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres mit Zinsanhebungen durch die südafrikanische Notenbank um insgesamt 50 BP rechnen. Per Ende 2016 dürfte der Reposatz somit bei 7,50% liegen. (20.04.2016/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


