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Stimmung verbessert sich, doch Indikatoren dürften bald den Zenit erreichen
02.03.17 10:15
Vontobel Asset Management
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die weltweite, synchrone Verbesserung der Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe geht weiter, so die Experten von Vontobel Asset Management.
Die Experten würden allerdings damit rechnen, dass die Stimmungsindikatoren ihren Zenit schon bald erreicht hätten, und würden ihre Prognosen unverändert belassen. Da die Konsenserwartungen inzwischen gestiegen seien, seien die Experten nur noch für die USA optimistischer als "der Markt".
Im Vergleich zu Ende 2016 hätten die Experten ihre Inflationsprognose für die USA von 3,2 auf 3 Prozent zurückgenommen, würden damit jedoch deutlich über dem Konsens bleiben. Das anziehende Lohnwachstum habe (noch) zu keiner Beschleunigung der Kernteuerung geführt. Ansonsten würden die Vorhersagen der Experten unverändert bleiben und sich, außer leicht für Japan, nicht vom Konsens unterscheiden.
Nachdem verschiedene Mitglieder der amerikanischen Notenbank für Zinserhöhungen im Laufe des Jahres plädiert hätten, würden die Zinsterminmärkte höhere Leitzinsen als wahrscheinlicher betrachten. Die Experten würden weiterhin jeweils eine Zinserhöhung pro Quartal ab Juni sehen. Die anderen großen Notenbanken dürften mindestens bis zum Jahresende nicht an der Zinsschraube drehen.
Nach dem schnellen Anstieg der Renditen (insbesondere in den USA) im Schlussquartal 2016 würden die Experten in den nächsten drei Monaten eine Seitwärtsbewegung erwarten. Aufgrund der anziehenden Teuerung und weiteren Leitzinserhöhungen in den USA würden die Experten damit rechnen, dass dort der Renditeanstieg in den nächsten zwölf Monaten etwas deutlicher als in anderen Ländern ausfalle. (02.03.2017/alc/a/a)
Die Experten würden allerdings damit rechnen, dass die Stimmungsindikatoren ihren Zenit schon bald erreicht hätten, und würden ihre Prognosen unverändert belassen. Da die Konsenserwartungen inzwischen gestiegen seien, seien die Experten nur noch für die USA optimistischer als "der Markt".
Nachdem verschiedene Mitglieder der amerikanischen Notenbank für Zinserhöhungen im Laufe des Jahres plädiert hätten, würden die Zinsterminmärkte höhere Leitzinsen als wahrscheinlicher betrachten. Die Experten würden weiterhin jeweils eine Zinserhöhung pro Quartal ab Juni sehen. Die anderen großen Notenbanken dürften mindestens bis zum Jahresende nicht an der Zinsschraube drehen.
Nach dem schnellen Anstieg der Renditen (insbesondere in den USA) im Schlussquartal 2016 würden die Experten in den nächsten drei Monaten eine Seitwärtsbewegung erwarten. Aufgrund der anziehenden Teuerung und weiteren Leitzinserhöhungen in den USA würden die Experten damit rechnen, dass dort der Renditeanstieg in den nächsten zwölf Monaten etwas deutlicher als in anderen Ländern ausfalle. (02.03.2017/alc/a/a)


