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Steigende Zinsen und die Folgen
15.02.18 11:30
StarCapital
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Entgegen den Erwartungen vieler Marktteilnehmer steigen nun doch Zinsen und Inflationserwartungen, so die Experten von StarInvest in ihrem monatlichen Marktausblick.
Lange habe der Oberurseler Vermögensverwalter StarCapital auf diese Risiken hingewiesen. Doch hätten sich viele Marktteilnehmer "von Aussagen der EZB einlullen lassen, dass die Leitzinsen weit über das Ende des Kaufprogramms hinaus auf ihrem niedrigen Niveau belassen werden".
Was bedeute dies für Aktien- und Rentenmärkte? Seit Mitte 2016 sei ein Anstieg der Renditen bei fünfjährigen US-T-Bonds und Bundesanleihen zu verzeichnen, und in letzter Zeit beschleunige sich bei den zehnjährigen dieser Anstieg sogar. Dies sei, so die StarCapital, eine schlechte Entwicklung für Rentenmärkte, da es zu einem Kursverfall bei den Anleihen komme. "Ein Ende des Zinsanstiegs ist nicht abzusehen, da die Renditen aus historischer Sicht und angesichts des weltweiten Konjunkturaufschwungs immer noch viel zu niedrig sind", heiße es in der StarInvest weiter. Notenbanken hätten die Geldmarktzinsen "mit aller Macht" unter der Inflationsrate gehalten, wodurch es gelänge, die Staaten bei der Schuldenmacherei zu entlasten.
Möglichkeiten, in einem solch schwierigen Umfeld mit festverzinslichen Wertpapieren noch Geld zu verdienen, bestünden nach Ansicht des Oberurseler Asset Managers beispielsweise mit dem Verkauf von Zins-Futures, dem Kauf von inflationsgeschützten Anleihen oder mit Fremdwährungsanleihen aus ausgewählten Schwellenländern.
An den Aktienmärkten würden die Investmentexperten der StarCapital eine längst überfällige Korrektur sehen, die aufgrund der aktuellen Marktstruktur eher kurz und heftig ausfallen dürfte. Jedoch gehe man in Oberursel lediglich von einer kurzen Unterbrechung des langfristigen Aufwärtstrends aus.
Der DAX dürfte sich nach hauseigenen Berechnungen in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln. Als Gründe führe die StarCapital die im historischen Vergleich immer noch extrem tiefen Zinsen, eine boomende Wirtschaft mit einhergehendem neuen Investitionszyklus und abgesehen von den USA alles andere als hohe Bewertungen auf.
Der DAX läge immer noch auf dem Niveau wie vor 18 Jahren. In derselben Zeit hätten sich jedoch die Unternehmensgewinne verdreifacht und sich die Dividendensumme verdoppelt. Ähnliches gelte für Japan und Europa. In den USA seien hingegen die Kurse und Bewertungen deutlicher gestiegen, was in den StarCapital-Portfolien eine starke Untergewichtung von US-Aktien zur Folge habe. (15.02.2018/alc/a/a)
Lange habe der Oberurseler Vermögensverwalter StarCapital auf diese Risiken hingewiesen. Doch hätten sich viele Marktteilnehmer "von Aussagen der EZB einlullen lassen, dass die Leitzinsen weit über das Ende des Kaufprogramms hinaus auf ihrem niedrigen Niveau belassen werden".
Was bedeute dies für Aktien- und Rentenmärkte? Seit Mitte 2016 sei ein Anstieg der Renditen bei fünfjährigen US-T-Bonds und Bundesanleihen zu verzeichnen, und in letzter Zeit beschleunige sich bei den zehnjährigen dieser Anstieg sogar. Dies sei, so die StarCapital, eine schlechte Entwicklung für Rentenmärkte, da es zu einem Kursverfall bei den Anleihen komme. "Ein Ende des Zinsanstiegs ist nicht abzusehen, da die Renditen aus historischer Sicht und angesichts des weltweiten Konjunkturaufschwungs immer noch viel zu niedrig sind", heiße es in der StarInvest weiter. Notenbanken hätten die Geldmarktzinsen "mit aller Macht" unter der Inflationsrate gehalten, wodurch es gelänge, die Staaten bei der Schuldenmacherei zu entlasten.
An den Aktienmärkten würden die Investmentexperten der StarCapital eine längst überfällige Korrektur sehen, die aufgrund der aktuellen Marktstruktur eher kurz und heftig ausfallen dürfte. Jedoch gehe man in Oberursel lediglich von einer kurzen Unterbrechung des langfristigen Aufwärtstrends aus.
Der DAX dürfte sich nach hauseigenen Berechnungen in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln. Als Gründe führe die StarCapital die im historischen Vergleich immer noch extrem tiefen Zinsen, eine boomende Wirtschaft mit einhergehendem neuen Investitionszyklus und abgesehen von den USA alles andere als hohe Bewertungen auf.
Der DAX läge immer noch auf dem Niveau wie vor 18 Jahren. In derselben Zeit hätten sich jedoch die Unternehmensgewinne verdreifacht und sich die Dividendensumme verdoppelt. Ähnliches gelte für Japan und Europa. In den USA seien hingegen die Kurse und Bewertungen deutlicher gestiegen, was in den StarCapital-Portfolien eine starke Untergewichtung von US-Aktien zur Folge habe. (15.02.2018/alc/a/a)


