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State Street-Marktkommentar zur Sitzung des geldpolitischen Komitees der Bank of England


14.12.17 14:00
State Street

Boston (www.anleihencheck.de) - Selbst bei der aktuellen Inflationsrate von über drei Prozent erwartete niemand rasch aufeinander folgende Zinserhöhungen der Bank of England, so Michael Metcalfe, Leiter der Global Macro Strategy bei State Street Global Markets.

Die große Frage sei nun, wie schnell die Inflationsrate fallen werde. Während die Notenbank für 2018 ein leichtes Fallen prognostiziert, legen unsere Online-Inflationszahlen von PriceStats1 einen schnelleren Rückgang nahe, was jeglicher Rechtfertigung für eine weitere monetäre Straffung entbehren könnte, so die Experten von State Street Global Markets.

Angesichts der erst im November erhöhten Zinsen wurde eine einstimmige Entscheidung der Komitee-Mitglieder erwartet, die Zinssätze diesmal unverändert zu lassen, so Barry McAndrew, Senior Portfolio Manager Active Global Rates bei State Street Global Advisors. Die wirtschaftlichen Daten seit der letzten Sitzung hätten weitgehend den Erwartungen der Bank of England entsprochen, weshalb keine Notwendigkeit ersichtlich sei, von dem bisherigen Rhythmus von einer Erhöhung pro Jahr bis Ende 2019 abzuweichen. Das Komitee habe nun bis Mai Zeit gewonnen, bevor es mit der Entscheidung eng werde. (14.12.2017/alc/a/a)