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Staatsanleiherenditen in der Eurozone dürften vorerst niedrig bleiben
06.02.15 14:57
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Staatsanleiherenditen in der Eurozone dürften im Zuge der üppigen Liquidität vorerst niedrig bleiben, so die Analysten von Allianz Global Investors.
Staatsanleihen würden damit längst keine auskömmliche Rendite mehr erwirtschaften.
Die Fiskalkonsolidierung in der Eurozone sollte zusammen mit der Stärkung der internationalen Stützungsmechanismen mittelfristig zu einem weiteren Rückgang der Liquiditäts- und Solvabilitätsrisiken in den Peripherieländern beitragen. Anzeichen für ein Überschwappen der Sorgen um Griechenland auf weitere Euroländer gebe es nicht.
Die politischen Veränderungen in Italien seien positiv zu werten. Premierminister Renzi habe trotz anhaltender Widerstände mit der Umsetzung der notwendigen Strukturreformen (vor allem Wahlrecht, öffentlicher Sektor, Arbeitsmarktreform) begonnen. Hervorzuheben sei die im Vergleich zu anderen Peripherieländern trotz hoher Verschuldung günstigere Budgetsituation.
In Spanien habe sich der positive Konjunkturtrend verfestigt. Erfolge bei den Strukturreformen und der Budgetkonsolidierung würden den verbesserten fundamentalen Ausblick untermauern.
Ein weiterhin robustes Wirtschaftswachstum und die Antizipation höherer US-Leitzinsen würden mit graduell höheren Renditen bei den US-Treasuries in den kommenden Monaten rechnen lassen. Dabei sollte das unverändert geltende Umfeld der "Finanziellen Repression" dämpfend auf den erwarteten Renditeanstieg wirken. Unabhängig davon würden sich US-Staatsanleihen nach Modellen der Analysten aber weiterhin auf der teuren Seite bewegen.
Anleihen und Währungen aus Schwellenländern dürften langfristig orientierten Anlegern weiterhin positive Perspektiven bieten. Die Nominalrenditen in den Emerging Markets seien attraktiv und viele der dortigen Währungen seien gemessen an ihrer Kaufkraft unterbewertet. Ein Schwerpunkt der Allokation sollte auf den aufstrebenden Staaten Asiens liegen. Eine weniger expansive US-Geldpolitik könnte jedoch für eine erhöhte Volatilität sorgen. (Ausgabe Februar 2015) (06.02.2015/alc/a/a)
Staatsanleihen würden damit längst keine auskömmliche Rendite mehr erwirtschaften.
Die Fiskalkonsolidierung in der Eurozone sollte zusammen mit der Stärkung der internationalen Stützungsmechanismen mittelfristig zu einem weiteren Rückgang der Liquiditäts- und Solvabilitätsrisiken in den Peripherieländern beitragen. Anzeichen für ein Überschwappen der Sorgen um Griechenland auf weitere Euroländer gebe es nicht.
In Spanien habe sich der positive Konjunkturtrend verfestigt. Erfolge bei den Strukturreformen und der Budgetkonsolidierung würden den verbesserten fundamentalen Ausblick untermauern.
Ein weiterhin robustes Wirtschaftswachstum und die Antizipation höherer US-Leitzinsen würden mit graduell höheren Renditen bei den US-Treasuries in den kommenden Monaten rechnen lassen. Dabei sollte das unverändert geltende Umfeld der "Finanziellen Repression" dämpfend auf den erwarteten Renditeanstieg wirken. Unabhängig davon würden sich US-Staatsanleihen nach Modellen der Analysten aber weiterhin auf der teuren Seite bewegen.
Anleihen und Währungen aus Schwellenländern dürften langfristig orientierten Anlegern weiterhin positive Perspektiven bieten. Die Nominalrenditen in den Emerging Markets seien attraktiv und viele der dortigen Währungen seien gemessen an ihrer Kaufkraft unterbewertet. Ein Schwerpunkt der Allokation sollte auf den aufstrebenden Staaten Asiens liegen. Eine weniger expansive US-Geldpolitik könnte jedoch für eine erhöhte Volatilität sorgen. (Ausgabe Februar 2015) (06.02.2015/alc/a/a)


