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Staatsanleihen verlieren nach ifo-Daten - Zinssenkung weiter entfernt
26.08.25 08:30
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Wirtschaftsstimmung der deutschen Unternehmen hat sich im August überraschend leicht verbessert, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Zum sechsten Mal in Folge sei der ifo-Geschäftsklimaindex dank verbesserter Geschäftserwartungen auf nun 89,0 Punkte geklettert, bleibe aber auf niedrigem Niveau. Der "Zoll-Deal" sorge zwar nicht für Begeisterung, scheine aber angesichts des bevorstehenden starken binnenwirtschaftlichen Stimulus verkraftbar. Die Zinssenkungserwartungen dürften durch die soliden ifo-Zahlen keinen Auftrieb erhalten, frühestens im Dezember dürfte die EZB dieses Thema wieder ernsthaft in Erwägung ziehen. Im September würden die Projektionen der EZB kaum verändert ausfallen. Auch die Analysten der NORD/LB hätten trotz der Datenrevisionen nur marginal ihre Konjunkturprognose angepasst: Nach mehr oder weniger Stagnation des realen Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr (+0,2%) würden sie eine deutliche Konjunkturbelebung im Jahr 2026 erwarten (+1,2%).
An den Anleihemärkten beiderseits des Atlantiks sei es am Montag zu Gewinnmitnahmen gekommen, nachdem diese am Freitag noch Schub von der Rede des US-Notenbankchef Powell bekommen hätten. Deutsche Bundesanleihen seien zudem durch den überraschend positiven ifo-Geschäftsklimaindex belastet worden. (26.08.2025/alc/a/a)
Zum sechsten Mal in Folge sei der ifo-Geschäftsklimaindex dank verbesserter Geschäftserwartungen auf nun 89,0 Punkte geklettert, bleibe aber auf niedrigem Niveau. Der "Zoll-Deal" sorge zwar nicht für Begeisterung, scheine aber angesichts des bevorstehenden starken binnenwirtschaftlichen Stimulus verkraftbar. Die Zinssenkungserwartungen dürften durch die soliden ifo-Zahlen keinen Auftrieb erhalten, frühestens im Dezember dürfte die EZB dieses Thema wieder ernsthaft in Erwägung ziehen. Im September würden die Projektionen der EZB kaum verändert ausfallen. Auch die Analysten der NORD/LB hätten trotz der Datenrevisionen nur marginal ihre Konjunkturprognose angepasst: Nach mehr oder weniger Stagnation des realen Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr (+0,2%) würden sie eine deutliche Konjunkturbelebung im Jahr 2026 erwarten (+1,2%).
An den Anleihemärkten beiderseits des Atlantiks sei es am Montag zu Gewinnmitnahmen gekommen, nachdem diese am Freitag noch Schub von der Rede des US-Notenbankchef Powell bekommen hätten. Deutsche Bundesanleihen seien zudem durch den überraschend positiven ifo-Geschäftsklimaindex belastet worden. (26.08.2025/alc/a/a)


