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Staatsanleihen erscheinen weiterhin unattraktiv


06.09.13 16:06
Allianz Global Investors

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zunehmende Markterwartungen über eine bevorstehende Änderung der expansiven Geldpolitik haben zu einer Neubewertung von US-Staatsanleihen geführt, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Vor dem Hintergrund eines sich verbessernden makroökonomischen Umfelds und einer wahrscheinlichen Reduzierung der FED-Anleihenkäufe im vierten Quartal 2013 sei mit einer graduellen Fortsetzung des Renditeanstiegs in den kommenden Monaten zu rechnen.

Allerdings scheine der Renditeanstieg in den USA begrenzter zu sein. So sei zum einen die Zinsstrukturkurve in den USA - gemessen an der Zinsdifferenz aus 10- und 2-jährigen Staatspapieren - im historischen Vergleich bereits sehr steil. Und zum anderen habe unter anderem IWF-Chefin Lagarde im Rahmen der Notenbankkonferenz in Jackson Hole betont, dass es keine Eile beim Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik gäbe.

Insgesamt erscheine das Segment der Staatsanleihen aufgrund der historisch immer noch sehr niedrigen Renditen und des ungünstigen Chance-Risiko-Verhältnisses weiterhin unattraktiv. (Ausgabe September 2013) (06.09.2013/alc/a/a)