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Spread 10-/2-jährige Rendite Deutschland (Monatschart): Boden bereits komplettiert - Chartanalyse
15.12.21 09:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Eine wichtige Hilfestellung erhalten Anleger möglicherweise durch den Blick auf die Zinsdifferenz zwischen der 10-jährigen Rendite Deutschland und dem kürzerfristigen 2-Jahres-Pendant, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Seit Anfang 2010 falle der Kursverlauf, d. h. der "Spread" zwischen der 10-jährigen- und der 2-jährigen Rendite sei immer geringer geworden. Knapp oberhalb der historischen Tiefstände von 2007 und 2008 habe der Verhältnischart während der letzten Jahre eine Bodenbildung ausgeprägt und auch bereits abgeschlossen. Für zusätzlichen Nachdruck sorge dabei der Bruch des seit Anfang 2018 bestehenden Baissetrends. Eine Reihe von konstruktiven Indikatorsignalen würden zudem die beschriebene Trendwende begleiten. Hervorheben möchten die Analysten den Bruch des Abwärtstrends seit Sommer 2009 im Verlauf des MACD sowie die positiven Divergenzen beim RSI. In der Summe sollte sich der Spread zwischen beiden Zinssätzen im neuen Jahr vergrößern - die Zinsstrukturkurve entsprechend steiler würden. Der Abwärtstrend seit 2010 (akt. bei 0,69 BP) stecke dabei ein erstes Etappenziel ab. Eine steiler werdende Zinsstrukturkurve begünstige aber nicht zuletzt einen Sprung über den ultimativen "Deckel" im Verlauf der 10-jährigen Rendite. Der Verhältnischart besitze also eine wichtige Vorlauffunktion.
(15.12.2021/alc/a/a)
Seit Anfang 2010 falle der Kursverlauf, d. h. der "Spread" zwischen der 10-jährigen- und der 2-jährigen Rendite sei immer geringer geworden. Knapp oberhalb der historischen Tiefstände von 2007 und 2008 habe der Verhältnischart während der letzten Jahre eine Bodenbildung ausgeprägt und auch bereits abgeschlossen. Für zusätzlichen Nachdruck sorge dabei der Bruch des seit Anfang 2018 bestehenden Baissetrends. Eine Reihe von konstruktiven Indikatorsignalen würden zudem die beschriebene Trendwende begleiten. Hervorheben möchten die Analysten den Bruch des Abwärtstrends seit Sommer 2009 im Verlauf des MACD sowie die positiven Divergenzen beim RSI. In der Summe sollte sich der Spread zwischen beiden Zinssätzen im neuen Jahr vergrößern - die Zinsstrukturkurve entsprechend steiler würden. Der Abwärtstrend seit 2010 (akt. bei 0,69 BP) stecke dabei ein erstes Etappenziel ab. Eine steiler werdende Zinsstrukturkurve begünstige aber nicht zuletzt einen Sprung über den ultimativen "Deckel" im Verlauf der 10-jährigen Rendite. Der Verhältnischart besitze also eine wichtige Vorlauffunktion.
(15.12.2021/alc/a/a)


