Spekulationen über zügigere Leitzinserhöhungen durch die FED nehmen zu


06.03.17 11:30
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Ausblick auf die zu erwartenden geldpolitischen Maßnahmen der US-Notenbank gestaltet sich schwieriger, berichten die Analysten von Postbank Research.

So habe sich die FED im Anschluss an ihre Sitzung im Januar mit einem ausgewogenen Statement alle Möglichkeiten offen gehalten, flexibel auf die Entwicklungen in den kommenden Monaten zu reagieren. Aktuell hätten nun die Erwartungen, dass die FED bereits auf ihrer Sitzung am 14./15. März eine weitere Anhebung ihres Leitzinsen um 25 Basispunkte beschließen könnte, deutlich zugenommen.

Befeuert worden seien die diesbezüglichen Spekulationen durch die zuletzt kräftigen und über den Erwartungen liegenden Anstiege von Inflations- und Kerninflationsrate, starke Arbeitsmarktdaten und den anhaltenden Aufwärtstrend der Stimmungsindikatoren. Auf der anderen Seite sei der zukünftige wirtschaftspolitische Kurs der neuen US-Regierung immer noch unklar, was die FED zum Abwarten veranlassen könnte.

Vor diesem Hintergrund würden die Analysten das Ergebnis der anstehenden Sitzung für weitgehend offen halten. Die Analysten würden zwar in ihrem Basisszenario weiterhin davon ausgehen, dass die FED ihren Leitzins in diesem Jahr in zwei Schritten um insgesamt 50 Basispunkte auf 1,00 bis 1,25% zum Jahresende anheben und die nächste Zinserhöhung im Juni erfolgen werde. Die Wahrscheinlichkeit eines baldigeren Zinsschrittes und eines insgesamt aggressiveren Zinspfades sei aber zuletzt spürbar gestiegen. (Ausgabe März 2017) (06.03.2017/alc/a/a)




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