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Spannungen am US-Geldmarkt: Repo-Interventionen sind keine QE-Politik
27.09.19 08:30
Hamburg Commercial Bank
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Am US-Geldmarkt sind Mitte September die Zinsen zeitweise auf rund 10% gestiegen, so die Analysten der Hamburg Commercial Bank.
Damit habe die FED gedroht die Kontrolle über die Overnight-Zinsen zu verlieren, die sich in der Bandbreite der FED-Funds-Rate bewegen sollten. In Reaktion darauf habe sie den Banken Overnight-Repo-Geschäfte (hier verleihe die FED Liquidität für einen Tag an die Banken gegen die Hinterlegung von Staatsanleihen) angeboten und diese Politik solle mindestens bis zum Ende des Jahres fortgesetzt werden. Handle es sich dabei um eine QE-Politik? Nein, bei einer QE-Politik gehe es um dauerhafte Ankäufe von Wertpapieren, die auf der Bilanz bleiben würden. Demgegenüber würden die Repo-Geschäfte kurzfristig abschmelzen. Entsprechend gering sei die Bedeutung der Repo-Geschäfte im Verhältnis zu den Wertpapieren, die die FED auf der Bilanz halte. (Ausgabe vom 26.09.2019) (27.09.2019/alc/a/a)
Damit habe die FED gedroht die Kontrolle über die Overnight-Zinsen zu verlieren, die sich in der Bandbreite der FED-Funds-Rate bewegen sollten. In Reaktion darauf habe sie den Banken Overnight-Repo-Geschäfte (hier verleihe die FED Liquidität für einen Tag an die Banken gegen die Hinterlegung von Staatsanleihen) angeboten und diese Politik solle mindestens bis zum Ende des Jahres fortgesetzt werden. Handle es sich dabei um eine QE-Politik? Nein, bei einer QE-Politik gehe es um dauerhafte Ankäufe von Wertpapieren, die auf der Bilanz bleiben würden. Demgegenüber würden die Repo-Geschäfte kurzfristig abschmelzen. Entsprechend gering sei die Bedeutung der Repo-Geschäfte im Verhältnis zu den Wertpapieren, die die FED auf der Bilanz halte. (Ausgabe vom 26.09.2019) (27.09.2019/alc/a/a)


