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Spanien überrascht mit starker Kerninflation
30.04.25 09:21
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der US-Handelskrieg sorgt für Verunsicherung und für Verwerfungen in den Handelsströmen, so die Analysten der Helaba.
Unmittelbar bestehe das Risiko höherer Preise aufgrund der zusätzlichen Abgaben. Letztlich seien aber Anpassungen nötig und dies könnte eine effiziente globale Ressourcenverteilung behindern, Kosten entstünden und das allgemeine Wachstum werde gedämpft. Insofern sei das Risiko eines stagflationären Impulses vorhanden und die eingehenden Inflations- und Wachstumszahlen würden genauestens zu beobachten sein. Den Auftakt habe Spanien gestern gegeben und ein unter den Erwartungen liegendes, aber solides Wachstum sowie eine unerwartet kräftige Kerninflation gezeigt, die die geringeren Energiekosten kompensiert habe.
Überraschenderweise werde Deutschland im ersten Quartal wohl auf ein kleines Wachstum zurückblicken. Vor allem die Exportindustrie könnte von Vorzieheffekten (vor dem US-Zollhammer) profitiert haben. Diese Effekte seien auch für die Abschwächung des US-Wachstums verantwortlich, sodass dies heute sogar negativ gemeldet werden könnte. Im laufenden Quartal dürften sich diese Effekte aber teilweise umkehren.
Im Hinblick auf die in den nächsten Tagen wichtigen Zahlen (ISM-Index und Arbeitsmarktbericht) seien der Chicago-PMI und der ADP-Report im Blick zu behalten. Die bisher veröffentlichten regionalen Stimmungsbarometer würden per Saldo für einen schwächeren ISM-Index sprechen (Veröffentlichung am Mai-Feiertag). (30.04.2025/alc/a/a)
Unmittelbar bestehe das Risiko höherer Preise aufgrund der zusätzlichen Abgaben. Letztlich seien aber Anpassungen nötig und dies könnte eine effiziente globale Ressourcenverteilung behindern, Kosten entstünden und das allgemeine Wachstum werde gedämpft. Insofern sei das Risiko eines stagflationären Impulses vorhanden und die eingehenden Inflations- und Wachstumszahlen würden genauestens zu beobachten sein. Den Auftakt habe Spanien gestern gegeben und ein unter den Erwartungen liegendes, aber solides Wachstum sowie eine unerwartet kräftige Kerninflation gezeigt, die die geringeren Energiekosten kompensiert habe.
Überraschenderweise werde Deutschland im ersten Quartal wohl auf ein kleines Wachstum zurückblicken. Vor allem die Exportindustrie könnte von Vorzieheffekten (vor dem US-Zollhammer) profitiert haben. Diese Effekte seien auch für die Abschwächung des US-Wachstums verantwortlich, sodass dies heute sogar negativ gemeldet werden könnte. Im laufenden Quartal dürften sich diese Effekte aber teilweise umkehren.
Im Hinblick auf die in den nächsten Tagen wichtigen Zahlen (ISM-Index und Arbeitsmarktbericht) seien der Chicago-PMI und der ADP-Report im Blick zu behalten. Die bisher veröffentlichten regionalen Stimmungsbarometer würden per Saldo für einen schwächeren ISM-Index sprechen (Veröffentlichung am Mai-Feiertag). (30.04.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


