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Sitzungen der EZB und FED im Fokus
23.07.19 13:00
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Im Fokus der Marktteilnehmer stehen momentan die Sitzungen der EZB und der FED in dieser bzw. in der nächsten Woche, so die Analysten der National-Bank AG.
Die Erwartungshaltung der Kapitalmärkte sei eindeutig: Die Verkündigung weiterer expansiver geldpolitischer Maßnahmen sowohl diesseits als auch jenseits des Atlantiks. Während im Hinblick auf die EZB sowohl Zinssenkungen als auch eine Wiederauflebung des Anleihekaufprogramms in der Diskussion stünden, belaufe sich die Erwartung hinsichtlich der FED rein auf Zinssenkungen, wobei deren Umfang noch umstritten sei. Rein von den volkswirtschaftlichen US-Daten seien Zinssenkungen ohnehin nicht zu rechtfertigen, sie würden eher auf einem proaktiven Impuls beruhen, um die US-Wirtschaft im Umfeld von Spannungen aus dem Handelsstreit sowie einem schwächeren globalen Wachstum vor Einbußen zu bewahren. Darüber hinaus würden die beharrlich niedrigen Inflationsdaten auf die Stimmung der Notenbanker drücken.
Diese stark ausgeprägten Markterwartungen würden natürlich auch die Gefahr in sich bergen, enttäuscht zu werden. Aktuell sei aber die verbale Vorbereitung der Kapitalmärkte auf weitere expansive Maßnahmen durch die Notenbanken so stark, dass das Enttäuschungspotenzial gering erscheine. So würden sich auch die jüngsten neuen historischen Höchstkurse beim S&P 500 und auch beim Dow Jones erklären.
Die Unternehmensgewinne würden sich robust zeigen, dies gelte im Besonderen für US-Unternehmen, bei den exportstarken europäischen Unternehmen mache sich mittlerweile der schwelende Handelskonflikt bemerkbar. Dies habe zu einigen Gewinnwarnungen großer europäischer Unternehmen aufgrund des Handelszwists geführt. Jedoch: Negative Effekte aus dem Handelsstreit würden aktuell durch Zinssenkungsfantasien egalisiert. (23.07.2019/alc/a/a)
Die Erwartungshaltung der Kapitalmärkte sei eindeutig: Die Verkündigung weiterer expansiver geldpolitischer Maßnahmen sowohl diesseits als auch jenseits des Atlantiks. Während im Hinblick auf die EZB sowohl Zinssenkungen als auch eine Wiederauflebung des Anleihekaufprogramms in der Diskussion stünden, belaufe sich die Erwartung hinsichtlich der FED rein auf Zinssenkungen, wobei deren Umfang noch umstritten sei. Rein von den volkswirtschaftlichen US-Daten seien Zinssenkungen ohnehin nicht zu rechtfertigen, sie würden eher auf einem proaktiven Impuls beruhen, um die US-Wirtschaft im Umfeld von Spannungen aus dem Handelsstreit sowie einem schwächeren globalen Wachstum vor Einbußen zu bewahren. Darüber hinaus würden die beharrlich niedrigen Inflationsdaten auf die Stimmung der Notenbanker drücken.
Diese stark ausgeprägten Markterwartungen würden natürlich auch die Gefahr in sich bergen, enttäuscht zu werden. Aktuell sei aber die verbale Vorbereitung der Kapitalmärkte auf weitere expansive Maßnahmen durch die Notenbanken so stark, dass das Enttäuschungspotenzial gering erscheine. So würden sich auch die jüngsten neuen historischen Höchstkurse beim S&P 500 und auch beim Dow Jones erklären.
Die Unternehmensgewinne würden sich robust zeigen, dies gelte im Besonderen für US-Unternehmen, bei den exportstarken europäischen Unternehmen mache sich mittlerweile der schwelende Handelskonflikt bemerkbar. Dies habe zu einigen Gewinnwarnungen großer europäischer Unternehmen aufgrund des Handelszwists geführt. Jedoch: Negative Effekte aus dem Handelsstreit würden aktuell durch Zinssenkungsfantasien egalisiert. (23.07.2019/alc/a/a)


