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Schwellenländermärkte weiterhin seitwärts
27.06.19 13:00
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Ähnlich wie im Vormonat bewegten sich die Rentenmärkte der aufstrebenden Volkswirtschaften im Wesentlichen seitwärts, so die Experten von Union Investment.
Gemessen am JP Morgan EMBI Global Diversified Composite-Index hätten die Schwellenländeranleihen in Hartwährung (US-Dollar und Euro) ein Plus von 0,4 Prozent verbucht. Die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China habe vereinzelt für Abgabedruck gesorgt. Derzeit würden zunehmend die Hoffnungen auf eine rasche Lösung schwinden.
Angesichts der jüngsten Vergeltungsmaßnahmen in Form von Strafzöllen durch China sowie die beidseitige Androhung weiterer Maßnahmen würden die Zeichen gegenwärtig eher auf eine Eskalation hindeuten. Dennoch habe ein rückläufiger Ölpreis in Osteuropa, Indien und Brasilien für Unterstützung sorgen können. Per saldo hätten diese Märkte leicht fester gehandelt. Die Ausweitung der Risikoaufschläge für Hartwährungsstaatsanleihen um 35 auf rund 380 Basispunkte sei primär durch rückläufige US-Treasury Renditen begründet gewesen.
Auf Einzelländerebene hätten vereinzelte politische Ereignisse das Marktgeschehen begleitet. In Indien hätten die Kapitalmärkte neben dem schwächeren Ölpreis auch mit der deutlichen Wiederwahl von Narendra Modi die politische Stabilität begrüßt. Folglich hätten die zehnjährigen Lokalwährungsanleihen im Monatsvergleich einen Renditerückgang von rund 38 Basispunkten verzeichnet. In Südafrika habe indes das wenig überraschende aber dennoch schwache Ergebnis der Regierungspartei ANC nahezu für keine Marktbewegung gesorgt.
Rentenpapiere aus der Türkei, die letzten Monat noch stark unter Druck gestanden hätten, hätten sich im Mai überraschend stabilisieren können. Von politischer Seite habe es hier mit Blick in die USA zuletzt einige Entspannungssignale gegeben, wodurch die Rendite im zehnjährigen Laufzeitenbereich um rund 94 Basispunkte gesunken sei. Auch habe die Türkei als Importeur vom schwächeren Ölpreis profitiert. Anleihen aus Libanon hätten hingegen unter Druck gestanden. Nicht nur zuletzt kritische Töne hinsichtlich der angespannten Situation zwischen den USA und dem Iran hätten die Kurse belastet. Infolgedessen hätten die in US-Dollar denominierten Schuldverschreibungen einen Renditeanstieg von 95 Basispunkten verbucht. (Ausgabe vom 26.06.2019) (27.06.2019/alc/a/a)
Gemessen am JP Morgan EMBI Global Diversified Composite-Index hätten die Schwellenländeranleihen in Hartwährung (US-Dollar und Euro) ein Plus von 0,4 Prozent verbucht. Die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China habe vereinzelt für Abgabedruck gesorgt. Derzeit würden zunehmend die Hoffnungen auf eine rasche Lösung schwinden.
Auf Einzelländerebene hätten vereinzelte politische Ereignisse das Marktgeschehen begleitet. In Indien hätten die Kapitalmärkte neben dem schwächeren Ölpreis auch mit der deutlichen Wiederwahl von Narendra Modi die politische Stabilität begrüßt. Folglich hätten die zehnjährigen Lokalwährungsanleihen im Monatsvergleich einen Renditerückgang von rund 38 Basispunkten verzeichnet. In Südafrika habe indes das wenig überraschende aber dennoch schwache Ergebnis der Regierungspartei ANC nahezu für keine Marktbewegung gesorgt.
Rentenpapiere aus der Türkei, die letzten Monat noch stark unter Druck gestanden hätten, hätten sich im Mai überraschend stabilisieren können. Von politischer Seite habe es hier mit Blick in die USA zuletzt einige Entspannungssignale gegeben, wodurch die Rendite im zehnjährigen Laufzeitenbereich um rund 94 Basispunkte gesunken sei. Auch habe die Türkei als Importeur vom schwächeren Ölpreis profitiert. Anleihen aus Libanon hätten hingegen unter Druck gestanden. Nicht nur zuletzt kritische Töne hinsichtlich der angespannten Situation zwischen den USA und dem Iran hätten die Kurse belastet. Infolgedessen hätten die in US-Dollar denominierten Schuldverschreibungen einen Renditeanstieg von 95 Basispunkten verbucht. (Ausgabe vom 26.06.2019) (27.06.2019/alc/a/a)


