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Schwellenländeranleihen: Volatilität birgt Chancen
12.11.14 13:48
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Mit der Normalisierung der US-Leitzinsen ergeben sich für Anleger interessante Einstiegsmöglichkeiten bei Schwellenländeranleihen, zeigt sich Greg Saichin, CIO Emerging Market Debt bei Allianz Global Investors, überzeugt.
"Erfahrungsgemäß reagieren die Zinsaufschläge von Schwellenländeranleihen auf Wendepunkte in der Zinspolitik mit höheren Schwankungen. Dadurch ergeben sich jedoch Ertragschancen für Investoren, die unterscheiden können, ob die höheren Zinsaufschläge der sinkenden Bonität des Anleiheemittenten oder lediglich einer gestiegenen Nervosität an den Märkten geschuldet sind", sage Saichin.
In der Vergangenheit hätten die Märkte Volatilität als Zeichen sinkender Bonität überinterpretiert, insbesondere in den Jahren 2008 und 2011. In diesen Jahren seien mit der Bonitätsnote BBB bewertete Unternehmensanleihen stark verkauft und dabei implizit eine deutlich höhere Insolvenzquote als materiell gerechtfertigt zugrunde gelegt worden. Die implizite Ausfallwahrscheinlichkeit in 2008 habe bei 47,4% gelegen, wohingegen die tatsächliche auf fünf Jahre kumulierte Ausfallrate bei 5,89% gelegen habe. 2011 habe die implizite Ausfallwahrscheinlichkeit bei 30% gelegen, die auf fünf Jahre kumulierte Rate habe hingegen bei 6,21% gelegen.
In Zeiten der lockeren Geldpolitik und der außergewöhnlich niedrigen Zinsen für Staatsanleihen entwickelter Länder hätten Schwellenländeranleihen einen wichtigen Beitrag zur Renditesteigerung und Portfoliodiversifikation geleistet. Investoren hätten vor dem Hintergrund eines steigenden Emissionsvolumens scharenweise in diese Anlageklasse investiert, doch nun wachse die Sorge, dass viele Investoren ihr Engagement in dieser Anlageklassen zurückfahren und in US-Staatsanleihen umschichten würden, wenn die US-Notenbank die Zinsen erhöhe.
"Wir sind ein aktiver Anlagemanager und können gerade in diesem Umfeld unsere besondere Expertise in dieser Anlageklasse ausspielen", so Greg Saichin weiter. "Solange man von der Bonität eines Zielinvestments überzeugt ist, sollte man kurze Phasen hoher Volatilität positiv sehen, da sie Kaufmöglichkeiten eröffnet. Um diese zu identifizieren, analysieren wir top-down die Länderrisiken und auf Einzeltitelebene das Geschäftsmodell, Kapitalstruktur sowie die rechtliche Ausgestaltung der Anleihen."
Im Vorfeld der Zinsnormalisierung bevorzuge Allianz Global Investors Unternehmensanleihen aus Schwellenländern mit einer Laufzeit von unter drei Jahren und die kein erhöhtes Insolvenzrisiko aufweisen. Bei Staatsanleihen aus Schwellenländern favorisiere der Anlagemanager Anleihen mit einer Laufzeit von maximal sieben Jahren. (12.11.2014/alc/a/a)
"Erfahrungsgemäß reagieren die Zinsaufschläge von Schwellenländeranleihen auf Wendepunkte in der Zinspolitik mit höheren Schwankungen. Dadurch ergeben sich jedoch Ertragschancen für Investoren, die unterscheiden können, ob die höheren Zinsaufschläge der sinkenden Bonität des Anleiheemittenten oder lediglich einer gestiegenen Nervosität an den Märkten geschuldet sind", sage Saichin.
In Zeiten der lockeren Geldpolitik und der außergewöhnlich niedrigen Zinsen für Staatsanleihen entwickelter Länder hätten Schwellenländeranleihen einen wichtigen Beitrag zur Renditesteigerung und Portfoliodiversifikation geleistet. Investoren hätten vor dem Hintergrund eines steigenden Emissionsvolumens scharenweise in diese Anlageklasse investiert, doch nun wachse die Sorge, dass viele Investoren ihr Engagement in dieser Anlageklassen zurückfahren und in US-Staatsanleihen umschichten würden, wenn die US-Notenbank die Zinsen erhöhe.
"Wir sind ein aktiver Anlagemanager und können gerade in diesem Umfeld unsere besondere Expertise in dieser Anlageklasse ausspielen", so Greg Saichin weiter. "Solange man von der Bonität eines Zielinvestments überzeugt ist, sollte man kurze Phasen hoher Volatilität positiv sehen, da sie Kaufmöglichkeiten eröffnet. Um diese zu identifizieren, analysieren wir top-down die Länderrisiken und auf Einzeltitelebene das Geschäftsmodell, Kapitalstruktur sowie die rechtliche Ausgestaltung der Anleihen."
Im Vorfeld der Zinsnormalisierung bevorzuge Allianz Global Investors Unternehmensanleihen aus Schwellenländern mit einer Laufzeit von unter drei Jahren und die kein erhöhtes Insolvenzrisiko aufweisen. Bei Staatsanleihen aus Schwellenländern favorisiere der Anlagemanager Anleihen mit einer Laufzeit von maximal sieben Jahren. (12.11.2014/alc/a/a)


