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Schweiz: SNB dürfte weitere Zinssenkungen auf den Weg bringen
29.11.24 12:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Mit 99,5 Punkten gab das schweizerische KOF-Barometer im Oktober unerwartet stark nach, so die Analysten von Postbank Research.
Der Vormonat sei leicht abwärts auf 104,5 Punkte revidiert worden. Der PMI für die fertigende Industrie habe im Oktober bei 49,9 Punkten verharrt, der für die Dienstleister sei hingegen von 49,9 auf 51,8 Punkte gesprungen und somit zurück in die Expansionszone.
Die Gesamt- bzw. Kerninflationsrate hätten im Oktober stärker als erwartet von 0,8 auf 0,6 bzw. von 1,0 auf 0,8 Prozent zurückgesetzt.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfe zur Unterstützung der Exportindustrie und aufgrund der weiter sinkenden Inflationsraten zusätzliche Leitzinssenkungen stark in Erwägung ziehen und diese dabei vermutlich Interventionen an den Währungsmärkten vorziehen, die auf Widerstand der neuen US-Regierung treffen könnten.
An den Swapmärkten würden Mitte November Zinssenkungen um insgesamt 85 BP auf rund 0,15 Prozent bis zum Juni 2025 eingepreist. Für Dezember sehe man eine Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent für eine Zinssenkung um 50 Basispunkte.
Im Nachgang der US-Wahlen und den möglichen Zöllen, die den Euroraum belasten könnten, und aufgrund der angespannten Lage im Russland-Ukraine-Krieg habe die Nachfrage nach Franken als "sicherer Hafen" spürbar zugenommen. Am 22. November habe der Franken zum Euro mit EUR/CHF 0,9207 auf dem höchsten Niveau außerhalb des 15.01.2015 gehandelt. Auf Sicht von sechs Monaten könnte er etwas fester bei EUR/CHF 0,91 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin Dezember 2024) (29.11.2024/alc/a/a)
Der Vormonat sei leicht abwärts auf 104,5 Punkte revidiert worden. Der PMI für die fertigende Industrie habe im Oktober bei 49,9 Punkten verharrt, der für die Dienstleister sei hingegen von 49,9 auf 51,8 Punkte gesprungen und somit zurück in die Expansionszone.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfe zur Unterstützung der Exportindustrie und aufgrund der weiter sinkenden Inflationsraten zusätzliche Leitzinssenkungen stark in Erwägung ziehen und diese dabei vermutlich Interventionen an den Währungsmärkten vorziehen, die auf Widerstand der neuen US-Regierung treffen könnten.
An den Swapmärkten würden Mitte November Zinssenkungen um insgesamt 85 BP auf rund 0,15 Prozent bis zum Juni 2025 eingepreist. Für Dezember sehe man eine Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent für eine Zinssenkung um 50 Basispunkte.
Im Nachgang der US-Wahlen und den möglichen Zöllen, die den Euroraum belasten könnten, und aufgrund der angespannten Lage im Russland-Ukraine-Krieg habe die Nachfrage nach Franken als "sicherer Hafen" spürbar zugenommen. Am 22. November habe der Franken zum Euro mit EUR/CHF 0,9207 auf dem höchsten Niveau außerhalb des 15.01.2015 gehandelt. Auf Sicht von sechs Monaten könnte er etwas fester bei EUR/CHF 0,91 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin Dezember 2024) (29.11.2024/alc/a/a)


