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Schweiz: Leitzins könnte weiter angehoben werden
24.05.23 10:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nachdem das KOF-Konjunkturbarometer für März noch auf 99,2 Punkte nach oben korrigiert wurde, trübten sich die Geschäftsaussichten im April auf 96,4 Zähler stärker als befürchtet ein, so die Analysten von Postbank Research.
Der PMI des Verarbeitenden Gewerbes habe im April den vierten Monat in Folge auf 45,3 Punkte zurückgesetzt - der niedrigste Wert seit Ausbruch der Pandemie. Die Aktivität im Dienstleistungssektor sei hingegen leicht gewachsen (52,2 Punkte), wobei die Dynamik im Vergleich zum Vormonat deutlich nachgegeben habe.
Die Teuerungsrate der Verbraucherpreise sei von 2,9 Prozent im März auf 2,6 Prozent im April gesunken, womit die Konsensprognose von 2,8 Prozent unterboten worden sei. Verantwortlich seien eine niedrigere Energie- und Lebensmittelpreisinflation gewesen. Die Kernrate habe bei 2,2 Prozent (erwartet worden seien im Schnitt 2,3 Prozent) in der Nähe ihres Allzeithochs verharrt.
In Anbetracht der Kerninflation, die anhaltend über der Spanne von 0 bis 2 Prozent, die die SNB mit Preisstabilität gleichsetze, liege, dürfte sich an der Einschätzung der SNB, dass es "eine gewisse Notwendigkeit gibt, die Geldpolitik weiter zu straffen" nichts geändert haben. Der Leitzins könnte daher im Juni und im September weiter angehoben werden.
Seit den Turbulenzen bei US-Regionalbanken sei die Nachfrage nach dem vermeintlich "sicheren" Franken gewachsen. Im Laufe des letzten Monats habe dieser auf aktuell EUR/CHF 0,974 hinzugewonnen. Auf Sicht von sechs Monaten könnte sich der Franken wieder der EUR/CHF 1,00 annähern, sofern die Unsicherheiten abebben würden. (Währungsbulletin Juni 2023) (24.05.2023/alc/a/a)
Der PMI des Verarbeitenden Gewerbes habe im April den vierten Monat in Folge auf 45,3 Punkte zurückgesetzt - der niedrigste Wert seit Ausbruch der Pandemie. Die Aktivität im Dienstleistungssektor sei hingegen leicht gewachsen (52,2 Punkte), wobei die Dynamik im Vergleich zum Vormonat deutlich nachgegeben habe.
In Anbetracht der Kerninflation, die anhaltend über der Spanne von 0 bis 2 Prozent, die die SNB mit Preisstabilität gleichsetze, liege, dürfte sich an der Einschätzung der SNB, dass es "eine gewisse Notwendigkeit gibt, die Geldpolitik weiter zu straffen" nichts geändert haben. Der Leitzins könnte daher im Juni und im September weiter angehoben werden.
Seit den Turbulenzen bei US-Regionalbanken sei die Nachfrage nach dem vermeintlich "sicheren" Franken gewachsen. Im Laufe des letzten Monats habe dieser auf aktuell EUR/CHF 0,974 hinzugewonnen. Auf Sicht von sechs Monaten könnte sich der Franken wieder der EUR/CHF 1,00 annähern, sofern die Unsicherheiten abebben würden. (Währungsbulletin Juni 2023) (24.05.2023/alc/a/a)
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