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Schweiz: Frankenstärke öffnet Tür für weitere Zinssenkung
04.07.24 09:07
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Schweizer Wirtschaft expandierte im ersten Quartal 2024 um 0,5 Prozent - 0,2 Prozentpunkte mehr als Analysten erwartet hatten, so die Analysten von Postbank Research.
Ausschlaggebend für das Wachstum sei der Dienstleistungssektor gewesen, allen voran die Bereiche Beherbergung und Gastronomie.
Mit 100,3 Punkten im Mai habe das KOF-Barometer auf eine leichte Verlangsamung der Konjunkturdynamik hingewiesen. Im Vormonat habe dieser noch bei 101,8 Punkten gelegen. Die PMIs für die fertigende Industrie sowie für Dienstleister hätten mit 46,4 und 47,6 Punkten rückläufige Aktivitäten angezeigt.
Die Gesamt- sowie die Kerninflationsrate hätten bei 1,4 und 1,2 Prozent im Mai verharrt. Analysten hätten bei Letzterer einen marginalen Anstieg auf 1,3 Prozent prognostiziert.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe auf ihrer Sitzung im Juni den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent gesenkt. Der Markt habe im Vorfeld keine eindeutige Einschätzung finden können. SNB-Präsident Jordan habe jedoch darauf hingewiesen, dass der zugrundeliegende Inflationsdruck gegenüber dem Vorquartal nochmal gesunken sei. Die neue Prognose liege in der längeren Frist leicht unterhalb der bisherigen Schätzung. Im Jahresdurchschnitt würden die Währungshüter 2024 mit 1,3 Prozent Teuerung, 2025 mit 1,1 Prozent und 2026 mit 1,0 Prozent rechnen.
Der Franken habe zuletzt auf EUR/CHF 0,950 aufgewertet, und könnte trotz des niedrigeren Leitzinses und etwaiger Wechselkursinterventionen der SNB auf Sicht von sechs Monaten weiterhin etwa auf diesem Niveau handeln. (Währungsbulletin Juli 2024) (04.07.2024/alc/a/a)
Ausschlaggebend für das Wachstum sei der Dienstleistungssektor gewesen, allen voran die Bereiche Beherbergung und Gastronomie.
Die Gesamt- sowie die Kerninflationsrate hätten bei 1,4 und 1,2 Prozent im Mai verharrt. Analysten hätten bei Letzterer einen marginalen Anstieg auf 1,3 Prozent prognostiziert.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe auf ihrer Sitzung im Juni den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent gesenkt. Der Markt habe im Vorfeld keine eindeutige Einschätzung finden können. SNB-Präsident Jordan habe jedoch darauf hingewiesen, dass der zugrundeliegende Inflationsdruck gegenüber dem Vorquartal nochmal gesunken sei. Die neue Prognose liege in der längeren Frist leicht unterhalb der bisherigen Schätzung. Im Jahresdurchschnitt würden die Währungshüter 2024 mit 1,3 Prozent Teuerung, 2025 mit 1,1 Prozent und 2026 mit 1,0 Prozent rechnen.
Der Franken habe zuletzt auf EUR/CHF 0,950 aufgewertet, und könnte trotz des niedrigeren Leitzinses und etwaiger Wechselkursinterventionen der SNB auf Sicht von sechs Monaten weiterhin etwa auf diesem Niveau handeln. (Währungsbulletin Juli 2024) (04.07.2024/alc/a/a)


