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Schwedische Notenbank: Keine Zinsänderung auf heutiger Sitzung erwartet
13.02.19 12:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Schwedische Krone (SEK) hat hingegen seit Jahresbeginn über drei Prozent gegenüber dem Euro abgewertet, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Der Grund sei, dass zwei voneinander unabhängige Effekte auf der schwedischen Wirtschaft lasten würden: Einerseits drücke das nachlassende Wachstum in der Eurozone und dabei insbesondere das des wichtigen Handelspartners Deutschland auf die Stimmungsindikatoren der schwedischen Wirtschaft. Diese hätten sich in letzter Zeit deutlich eingetrübt. Die EU-Kommission sehe unter ihren Mitgliedern Schweden mit einer der schwächeren Wachstumsraten für 2019. Andererseits schwinde das Verbrauchervertrauen, welches zunehmend den Konsum belaste. Der Preisfall auf dem Häusermarkt wirke dabei nicht förderlich, auch wenn es dort erste Zeichen einer Bodenbildung gebe.
Auf der heutigen Notenbanksitzung werde mit keiner Zinsänderung gerechnet, zumal die Zentralbank erst im Dezember den Zins auf -0,25 Prozent angehoben habe. Mittelfristig strebe sie eine weitere Zinsanhebung im zweiten Halbjahr 2019 an. So stehe sie heute nicht unter Handlungsdruck, was zu Zeiten, in denen die großen Notenbanken eher abwartend reagieren würden, von Vorteil sei. Für den Kurs der SEK erwartet die Deutsche Bank AG bei unverändertem Leitzins kaum Aufwärtspotential. Kurzfristig sehe man aber ein erhöhtes Risiko weiterer schwacher Wirtschaftsdaten, die wiederum zu einer Abwertung der Krone führen würden. (13.02.2019/alc/a/a)
Der Grund sei, dass zwei voneinander unabhängige Effekte auf der schwedischen Wirtschaft lasten würden: Einerseits drücke das nachlassende Wachstum in der Eurozone und dabei insbesondere das des wichtigen Handelspartners Deutschland auf die Stimmungsindikatoren der schwedischen Wirtschaft. Diese hätten sich in letzter Zeit deutlich eingetrübt. Die EU-Kommission sehe unter ihren Mitgliedern Schweden mit einer der schwächeren Wachstumsraten für 2019. Andererseits schwinde das Verbrauchervertrauen, welches zunehmend den Konsum belaste. Der Preisfall auf dem Häusermarkt wirke dabei nicht förderlich, auch wenn es dort erste Zeichen einer Bodenbildung gebe.
Auf der heutigen Notenbanksitzung werde mit keiner Zinsänderung gerechnet, zumal die Zentralbank erst im Dezember den Zins auf -0,25 Prozent angehoben habe. Mittelfristig strebe sie eine weitere Zinsanhebung im zweiten Halbjahr 2019 an. So stehe sie heute nicht unter Handlungsdruck, was zu Zeiten, in denen die großen Notenbanken eher abwartend reagieren würden, von Vorteil sei. Für den Kurs der SEK erwartet die Deutsche Bank AG bei unverändertem Leitzins kaum Aufwärtspotential. Kurzfristig sehe man aber ein erhöhtes Risiko weiterer schwacher Wirtschaftsdaten, die wiederum zu einer Abwertung der Krone führen würden. (13.02.2019/alc/a/a)


