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Schwedische Inflation: Zwei Meinungen für März
11.04.19 11:42
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten Produktionsdaten aus Schweden bestätigen das Bild einer eher durchwachsenen wirtschaftlichen Situation, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die Industrieproduktion sei gegenüber dem Vormonat leicht um 0,3 Prozent zurückgegangen, was vor allem eine Folge schwacher Zahlen in der Elektrotechnik und im Fahrzeugbau gewesen sei. Ebenfalls leicht schwächer habe sich im Vormonatsvergleich der Dienstleistungssektor gezeigt, der aber immerhin gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent habe zulegen können. Konjunkturell scheine sich Schweden von der Entwicklung der Eurozone nicht abkoppeln zu können. Im Dezember 2018 habe die Schwedische Zentralbank den Leitzins zuletzt angezogen und plane nun einen weiteren Zinsschritt im September. Ob die schwedische Notenbank weiter an einer geldpolitischen Normalisierung festhalten könne, werde aber zunehmend angezweifelt.
Die heute anstehenden Inflationszahlen für März würden von der Zentralbank und den Analysten unterschiedlich eingeschätzt. Während die Zentralbank eine jährliche Teuerungsrate von 2,8 Prozent erwarte, sehe der Marktkonsens nur einen Wert von 1,8 Prozent. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Erwartungen der Währungshüter für die Inflation zu hoch seien und sie den geldpolitischen Kurs dementsprechend anpassen würden. Sollte die Inflation sogar die deutlich niedrigere Konsensuserwartung unterbieten, könnte dies den Kurs der Schwedenkrone zum Euro weiter belasten. Die seit Jahresbeginn zu beobachtende Schwäche der Schwedischen Krone (SEK) könnte sich somit weiter fortsetzen. (11.04.2019/alc/a/a)
Die Industrieproduktion sei gegenüber dem Vormonat leicht um 0,3 Prozent zurückgegangen, was vor allem eine Folge schwacher Zahlen in der Elektrotechnik und im Fahrzeugbau gewesen sei. Ebenfalls leicht schwächer habe sich im Vormonatsvergleich der Dienstleistungssektor gezeigt, der aber immerhin gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent habe zulegen können. Konjunkturell scheine sich Schweden von der Entwicklung der Eurozone nicht abkoppeln zu können. Im Dezember 2018 habe die Schwedische Zentralbank den Leitzins zuletzt angezogen und plane nun einen weiteren Zinsschritt im September. Ob die schwedische Notenbank weiter an einer geldpolitischen Normalisierung festhalten könne, werde aber zunehmend angezweifelt.
Die heute anstehenden Inflationszahlen für März würden von der Zentralbank und den Analysten unterschiedlich eingeschätzt. Während die Zentralbank eine jährliche Teuerungsrate von 2,8 Prozent erwarte, sehe der Marktkonsens nur einen Wert von 1,8 Prozent. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Erwartungen der Währungshüter für die Inflation zu hoch seien und sie den geldpolitischen Kurs dementsprechend anpassen würden. Sollte die Inflation sogar die deutlich niedrigere Konsensuserwartung unterbieten, könnte dies den Kurs der Schwedenkrone zum Euro weiter belasten. Die seit Jahresbeginn zu beobachtende Schwäche der Schwedischen Krone (SEK) könnte sich somit weiter fortsetzen. (11.04.2019/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


