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Schweden: Zinsgipfel erreicht, Kerninflation bleibt widerspenstig
26.01.24 10:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Wirtschaftsleistung in Schweden nahm im November um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat zu, so die Analysten von Postbank Research.
Ausschlaggebend für den Anstieg seien die Nettoexporte gewesen, die aufgrund rückläufiger Importpreise zugenommen hätten. Im Jahresvergleich sei das BIP 0,9 Prozent gewachsen.
Der PMI des Verarbeitenden Gewerbes habe im Dezember mit 48,8 Punkten in der Nähe des Vormonatsniveaus von 49,0 verharrt und auf eine leichte Schrumpfung hingewiesen. Das Konjunkturbarometer für Dienstleister sei indes von 48,5 auf 50 Zähler geklettert und habe erstmals seit Juli wieder den kontraktiven Bereich verlassen.
Die Gesamtinflation habe im Dezember von 5,8 auf 4,4 Prozent zurückgesetzt - der niedrigste Stand seit Februar 2022. Die CPIF-Kernrate, die die Auswirkungen sich ändernder Hypothekenzinsen und Energiepreise exkludiere, sei aber nur um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent gesunken. Analysten hätten erwartet, dass beide Maße um 0,1 Prozentpunkte stärker sinken würden.
Die Sveriges Riksbank tage am 1. Februar. Änderungen der Geldpolitik seien angesichts der nach wie vor erhöhten aber rückläufigen Inflation und der trägen Wirtschaftsdynamik nicht zu erwarten. Der Leitzins dürfte auf 4,0 Prozent belassen werden.
Die Schwedische Krone (SEK) habe zuletzt ihre Erholung beendet und auf EUR/SEK 11,363 nachgegeben. Auf Sicht von sechs Monaten könnte sie in Richtung EUR/SEK 11,50 zurücksetzen, sofern zukünftige Daten nicht auf deutlichere Beschleunigung der Konjunktur hindeuten würden oder die Geldpolitik nicht unerwartet gestrafft werde. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2024) (26.01.2024/alc/a/a)
Ausschlaggebend für den Anstieg seien die Nettoexporte gewesen, die aufgrund rückläufiger Importpreise zugenommen hätten. Im Jahresvergleich sei das BIP 0,9 Prozent gewachsen.
Die Gesamtinflation habe im Dezember von 5,8 auf 4,4 Prozent zurückgesetzt - der niedrigste Stand seit Februar 2022. Die CPIF-Kernrate, die die Auswirkungen sich ändernder Hypothekenzinsen und Energiepreise exkludiere, sei aber nur um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent gesunken. Analysten hätten erwartet, dass beide Maße um 0,1 Prozentpunkte stärker sinken würden.
Die Sveriges Riksbank tage am 1. Februar. Änderungen der Geldpolitik seien angesichts der nach wie vor erhöhten aber rückläufigen Inflation und der trägen Wirtschaftsdynamik nicht zu erwarten. Der Leitzins dürfte auf 4,0 Prozent belassen werden.
Die Schwedische Krone (SEK) habe zuletzt ihre Erholung beendet und auf EUR/SEK 11,363 nachgegeben. Auf Sicht von sechs Monaten könnte sie in Richtung EUR/SEK 11,50 zurücksetzen, sofern zukünftige Daten nicht auf deutlichere Beschleunigung der Konjunktur hindeuten würden oder die Geldpolitik nicht unerwartet gestrafft werde. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2024) (26.01.2024/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


