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Schweden: Weitere Zinsanhebung ist möglich
10.10.23 10:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nach 51,3 im Juli wiesen die PMIs im August mit 48,1 in Summe auf eine leichte Schrumpfung der Wirtschaft in Schweden hin, so die Analysten von Postbank Research.
Im Verarbeitenden Gewerbe habe sich die Stimmung von 47,6 auf 45,8 und im Dienstleistungssektor, der im Vormonat noch expandiert habe, von 52,7 auf 49,0 verschlechtert.
Die Gesamtinflation habe im August von 9,3 auf 7,3 Prozent zurückgesetzt. Analysten hätten lediglich einen Rückgang auf 7,7 Prozent prognostiziert. Die CPIF-Kernrate, die die Auswirkungen sich ändernder Hypothekenzinsen und Energiepreise ausklammere, sei ebenfalls stärker als erwartet von 8,0 auf 7,2 Prozent gesunken.
Auf der Septembersitzung habe die Riksbank ihren Leitzins erwartungsgemäß um 25 Basispunkte auf 4,0 Prozent erhöht. Gleichzeitig habe sie ihre Prognose für die Inflationsrate für das Jahr 2023 von 8,9 auf 8,6 Prozent gesenkt, während sie die für 2024 von 4,3 auf 4,6 Prozent angehoben habe. Die Währungshüter hätten signalisiert, dass eine weitere Zinsanhebung möglich sei. Auch sei man bereit, bis zu ein Viertel der Währungsreserven zu verkaufen, um die Krone gegen eine weitere Abwertung zu schützen.
Die Krone habe sich in Anbetracht der falkenhaften Währungshüter gestärkt gezeigt. Des Weiteren sei sie durch die Nachricht, dass die bedeutendste Immobiliengesellschaft Schwedens für einen Teil ihres Portfolios Käufer gefunden habe, gestärkt worden. Unter den G10-Währungen habe die Krone im Laufe des letzten Monats die stärkste Wertentwicklung aufgewiesen und sich auf EUR/SEK (Schwedische Krone) 11,599 erholt. Auf Sicht von sechs Monaten könnte die Krone bei EUR/SEK 11,38 seitwärts tendieren. (Ausgabe Währungsbulletin Oktober 2023) (10.10.2023/alc/a/a)
Im Verarbeitenden Gewerbe habe sich die Stimmung von 47,6 auf 45,8 und im Dienstleistungssektor, der im Vormonat noch expandiert habe, von 52,7 auf 49,0 verschlechtert.
Auf der Septembersitzung habe die Riksbank ihren Leitzins erwartungsgemäß um 25 Basispunkte auf 4,0 Prozent erhöht. Gleichzeitig habe sie ihre Prognose für die Inflationsrate für das Jahr 2023 von 8,9 auf 8,6 Prozent gesenkt, während sie die für 2024 von 4,3 auf 4,6 Prozent angehoben habe. Die Währungshüter hätten signalisiert, dass eine weitere Zinsanhebung möglich sei. Auch sei man bereit, bis zu ein Viertel der Währungsreserven zu verkaufen, um die Krone gegen eine weitere Abwertung zu schützen.
Die Krone habe sich in Anbetracht der falkenhaften Währungshüter gestärkt gezeigt. Des Weiteren sei sie durch die Nachricht, dass die bedeutendste Immobiliengesellschaft Schwedens für einen Teil ihres Portfolios Käufer gefunden habe, gestärkt worden. Unter den G10-Währungen habe die Krone im Laufe des letzten Monats die stärkste Wertentwicklung aufgewiesen und sich auf EUR/SEK (Schwedische Krone) 11,599 erholt. Auf Sicht von sechs Monaten könnte die Krone bei EUR/SEK 11,38 seitwärts tendieren. (Ausgabe Währungsbulletin Oktober 2023) (10.10.2023/alc/a/a)


