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Schweden: Warum der Leitzins dieses Jahr nicht angehoben wird
13.03.19 12:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Schwedische Zentralbank dürfte gestern gleich doppelt von ihrem präferierten Inflationsmaß, das die direkten Auswirkungen einer Veränderung des Zinsniveaus herausrechnet, enttäuscht worden sein, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Nicht nur habe die Inflation im Februar mit 1,9 Prozent unter dem Zielwert von 2 Prozent gelegen, zusätzlich sei auch die Prognose der Zentralbank unterboten worden. Die Entwicklung sei dabei besonders von der geringen Preissteigerung im Energiesektor getrieben worden. Habe diese im Januar im Vorjahresvergleich noch 10,3 Prozent betragen, seien es im Februar nur noch 8,8 Prozent gewesen. Die Deutsche Bank erwartet bei den Ölpreisen bis Jahresende keinen großen Anstieg und damit wenig Raum für zusätzlichen Preisdruck. Lasse man die Entwicklung der Energiepreise unberücksichtigt, sei die Inflation konstant bei 1,4 Prozent geblieben.
Aufgrund der Schwäche der schwedischen Wirtschaft dürfte sich auch diese Kerninflation im Jahresverlauf abschwächen. Zum einen würden die fallenden Hauspreise die Konsumentenstimmung belasten. Zum anderen sei auch von den Exporten aufgrund der nachlassenden Konjunkturdynamik in der Eurozone weniger Unterstützung für das Wirtschafts- und Preiswachstum zu erwarten. In diesem Umfeld erscheine eine Anhebung des Leitzinses durch die Zentralbank in diesem Jahr, der die Schwedische Krone gegen den Euro stützen würde, unwahrscheinlich. Die Schwäche der Krone dürfte damit anhalten. (13.03.2019/alc/a/a)
Nicht nur habe die Inflation im Februar mit 1,9 Prozent unter dem Zielwert von 2 Prozent gelegen, zusätzlich sei auch die Prognose der Zentralbank unterboten worden. Die Entwicklung sei dabei besonders von der geringen Preissteigerung im Energiesektor getrieben worden. Habe diese im Januar im Vorjahresvergleich noch 10,3 Prozent betragen, seien es im Februar nur noch 8,8 Prozent gewesen. Die Deutsche Bank erwartet bei den Ölpreisen bis Jahresende keinen großen Anstieg und damit wenig Raum für zusätzlichen Preisdruck. Lasse man die Entwicklung der Energiepreise unberücksichtigt, sei die Inflation konstant bei 1,4 Prozent geblieben.
Aufgrund der Schwäche der schwedischen Wirtschaft dürfte sich auch diese Kerninflation im Jahresverlauf abschwächen. Zum einen würden die fallenden Hauspreise die Konsumentenstimmung belasten. Zum anderen sei auch von den Exporten aufgrund der nachlassenden Konjunkturdynamik in der Eurozone weniger Unterstützung für das Wirtschafts- und Preiswachstum zu erwarten. In diesem Umfeld erscheine eine Anhebung des Leitzinses durch die Zentralbank in diesem Jahr, der die Schwedische Krone gegen den Euro stützen würde, unwahrscheinlich. Die Schwäche der Krone dürfte damit anhalten. (13.03.2019/alc/a/a)
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