Schweden: Leitzinssenkungen als Gegenwind für die Krone


25.08.25 10:00
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - Die schwedische Konjunktur zeigt Anzeichen einer Erholung, so die Analysten von Postbank Research.

Das saisonbereinigte BIP sei im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen. Im zweiten Quartal lege das BIP um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 1,0 Prozent im Jahresvergleich zu.

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sei im Juli von 51,8 auf 54,2 Punkte gestiegen. Der Dienstleistungs-PMI sinke hingegen von 54,3 im Juni auf 48,8 Punkte im Juli und somit in den rezessiven Bereich.

Der private Konsum sei im Juni um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 0,8 Prozent im Mai. Im Monatsvergleich lege er um 0,6 Prozent zu. Auch der Einzelhandel verzeichne ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber Mai.

Die Inflation ziehe im Juli weiter an. Die bevorzugte Inflationskennziffer der Riksbank (CPIF) steige von 2,8 Prozent im Juni auf 3,0 Prozent im Juli. Die Kerninflation (CPIF ohne Energie) sinke hingegen leicht von 3,3 Prozent auf 3,1 Prozent.

Nach den Zinssenkungen der Riksbank im Mai und Juni habe die Krone deutlich an Wert verloren. Die Märkte erwarteten nach der August-Zinspause mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit eine weitere Zinssenkung im September, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit spätestens im Dezember. Auch die Riksbank lasse die Tür für Zinsschritte weiter offen.

Bis Jahresende könne die Krone gegenüber dem Euro auf etwa EUR/SEK 11,00 aufwerten. (Ausgabe August 2025) (25.08.2025/alc/a/a)






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