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Schwache Inflationsvorgaben für die Eurozone in 2019
17.01.19 10:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die heute anstehende Veröffentlichung der finalen Inflationsdaten dürfte u. E. die Ergebnisse der Vorabschätzung bestätigen, nach denen die Teuerungsrate in der Eurozone im Dezember 2018 mit 1,6% gg. Vj. auf den niedrigsten Stand seit April gesunken ist, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Maßgeblich verantwortlich hierfür sei der starke Rückgang der Energiepreise. Für das Gesamtjahr 2018 würde sich somit eine durchschnittliche Teuerung von 1,7% ergeben. Zwar wäre dies mit dem EZB-Inflationsziel von "unter aber nahe 2%" grundsätzlich vereinbar. Für das aktuelle Jahr sei aber mit einem deutlich geringeren Preisdruck zu rechnen. Hierfür spreche nicht zuletzt die unverändert niedrige Kerninflationsrate, die über weite Strecken des Jahres um 1,0% herum geschwankt habe. Daher würden die Analysten 2019 von einer Abschwächung der Teuerungsrate auf 1,3% ausgehen. Vor diesem Hintergrund dürfte es der EZB schwer fallen, eine Straffung der Geldpolitik in Form von Leitzinserhöhungen zu beschließen, sodass die Analysten bis Jahresende 2020 keine Änderung des aktuellen Leitzinsniveaus erwarten würden.
Ein geringer Inflationsdruck in der Eurozone wirke sich negativ auf die ohnehin schon gedämpften Zinsfantasien für das Jahr 2019 aus. Somit dürfte eine Bestätigung der Vorabschätzung der Dezember-Inflationszahlen dem Euro keinen Rückenwind verleihen, nachdem dieser in der Nacht unter 1,14 USD zurückgefallen sei. (17.01.2019/alc/a/a)
Maßgeblich verantwortlich hierfür sei der starke Rückgang der Energiepreise. Für das Gesamtjahr 2018 würde sich somit eine durchschnittliche Teuerung von 1,7% ergeben. Zwar wäre dies mit dem EZB-Inflationsziel von "unter aber nahe 2%" grundsätzlich vereinbar. Für das aktuelle Jahr sei aber mit einem deutlich geringeren Preisdruck zu rechnen. Hierfür spreche nicht zuletzt die unverändert niedrige Kerninflationsrate, die über weite Strecken des Jahres um 1,0% herum geschwankt habe. Daher würden die Analysten 2019 von einer Abschwächung der Teuerungsrate auf 1,3% ausgehen. Vor diesem Hintergrund dürfte es der EZB schwer fallen, eine Straffung der Geldpolitik in Form von Leitzinserhöhungen zu beschließen, sodass die Analysten bis Jahresende 2020 keine Änderung des aktuellen Leitzinsniveaus erwarten würden.
Ein geringer Inflationsdruck in der Eurozone wirke sich negativ auf die ohnehin schon gedämpften Zinsfantasien für das Jahr 2019 aus. Somit dürfte eine Bestätigung der Vorabschätzung der Dezember-Inflationszahlen dem Euro keinen Rückenwind verleihen, nachdem dieser in der Nacht unter 1,14 USD zurückgefallen sei. (17.01.2019/alc/a/a)
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