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Schwache Inflation, getrübte Stimmung?
28.06.19 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Preisliche Entwicklungen im Juni stehen zunächst im Mittelpunkt des Interesses, bevor weitere Stimmungsindikatoren in den USA am Nachmittag die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, so die Analysten der Helaba.
Im Hinblick auf die Teuerungsraten seien die Werte in Frankreich und Italien wichtig, nachdem gestern in Spanien die Inflationsrate gefallen sei und Deutschland trotz niedrigerer Öl- und Benzinpreise einen Anstieg aufgewiesen habe. Bei französischen und italienischen Werten werde nicht von einer Beschleunigung des Preisauftriebs ausgegangen, sodass die Aussichten auch für die EWU-Teuerung per saldo verhalten seien. Die Schnellschätzung der Gesamt- und der Kerninflation stünden zeitgleich mit den italienischen Daten um 11:00 Uhr im Kalender. Der deutliche Rücksetzer bei der Kerninflation im Mai lasse zwar auf einen leichten Anstieg schließen, die Energiekomponente sollte aber für eine stabil niedrige Gesamtpreissteigerungsrate sorgen.
Mithin werde sich EZB-Chef Draghi bestätigt sehen, Handlungsbereitschaft der Notenbank signalisiert zu haben. Auch in den USA stünden Inflationsdaten in Form der Deflatoren des privaten Konsums (PCE) an. Moderate Monatsveränderungen dürften unveränderte Jahresraten zur Folge haben, womit im Fall des Kerndeflators die Konsensschätzung leicht übertroffen werden könnte. Insgesamt sei der Preisdruck aber ebenfalls als verhalten einzustufen, weshalb die vorhandenen Zinssenkungserwartungen wohl nicht gedämpft würden. Der Blick der Marktteilnehmer gelte im weiteren Verlauf dem Chicago-PMI, der einen letzten Hinweis auf den in der neuen Woche anstehenden ISM-Index liefere. Andere regionale Industriebarometer hätten teilweise deutlich nachgegeben, sodass heute wohl kein positives Überraschungspotenzial bestehe. Ebenso wenig würden die Analysten auf eine Aufwärtsrevision des Michigan Sentiments setzen. (28.06.2019/alc/a/a)
Im Hinblick auf die Teuerungsraten seien die Werte in Frankreich und Italien wichtig, nachdem gestern in Spanien die Inflationsrate gefallen sei und Deutschland trotz niedrigerer Öl- und Benzinpreise einen Anstieg aufgewiesen habe. Bei französischen und italienischen Werten werde nicht von einer Beschleunigung des Preisauftriebs ausgegangen, sodass die Aussichten auch für die EWU-Teuerung per saldo verhalten seien. Die Schnellschätzung der Gesamt- und der Kerninflation stünden zeitgleich mit den italienischen Daten um 11:00 Uhr im Kalender. Der deutliche Rücksetzer bei der Kerninflation im Mai lasse zwar auf einen leichten Anstieg schließen, die Energiekomponente sollte aber für eine stabil niedrige Gesamtpreissteigerungsrate sorgen.
Mithin werde sich EZB-Chef Draghi bestätigt sehen, Handlungsbereitschaft der Notenbank signalisiert zu haben. Auch in den USA stünden Inflationsdaten in Form der Deflatoren des privaten Konsums (PCE) an. Moderate Monatsveränderungen dürften unveränderte Jahresraten zur Folge haben, womit im Fall des Kerndeflators die Konsensschätzung leicht übertroffen werden könnte. Insgesamt sei der Preisdruck aber ebenfalls als verhalten einzustufen, weshalb die vorhandenen Zinssenkungserwartungen wohl nicht gedämpft würden. Der Blick der Marktteilnehmer gelte im weiteren Verlauf dem Chicago-PMI, der einen letzten Hinweis auf den in der neuen Woche anstehenden ISM-Index liefere. Andere regionale Industriebarometer hätten teilweise deutlich nachgegeben, sodass heute wohl kein positives Überraschungspotenzial bestehe. Ebenso wenig würden die Analysten auf eine Aufwärtsrevision des Michigan Sentiments setzen. (28.06.2019/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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