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SNB lässt Tür für weitere Zinssenkungen weit offen
29.10.24 09:10
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Mit 105,6 Punkten stieg das KOF-Barometer im September weiter an, so die Analysten von Postbank Research.
Die 101,6 Punkte im Vormonat seien auf 105,0 aufwärts revidiert worden. Der PMI für die fertigende Industrie sei im September von 49,0 auf 49,9 Punkte geklettert, während der für die Dienstleister jedoch von 52,9 auf 49,8 Punkte gesunken sei. Beide PMIs würden somit leicht in der Schrumpfungszone notieren.
Die Gesamt- sowie die Kerninflationsrate hätten sich im September stärker als erwartet von 1,1 auf 0,8 bzw. auf 1,0 Prozent zurückentwickelt.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe bereits im September ihre Inflationsprognosen für die Folgequartale spürbar zurückgenommen; für 2025 erwarte sie eine Rate von 0,6 Prozent. Folgerichtig habe sie deshalb am 26. September den Leitzins um 25 bp auf 1,00 Prozent gesenkt. Die Währungshüter hätten die Tür für weitere Zinsschritte weit offen gelassen.
An den Swapmärkten würden Mitte Oktober insgesamt drei weitere Zinssenkungen um jeweils 25 bp bis zum September 2025 eingepreist. Der Leitzins läge dann bei 0,25 Prozent.
Seit Anfang Oktober handele der Franken zum Euro seitwärts zwischen EUR/CHF 0,935 und 0.945. Nach der EZB-Zinssenkung am 17. Oktober habe der CHF wieder etwas Rückenwind erhalten. Er bleibe damit auf einem für Schweizer Exporteure zu festen Niveau. Auf Sicht von sechs Monaten könnte er bei EUR/CHF 0,97 notieren. Möglichen zwischenzeitlichen Franken-Aufwertungen dürfte die SNB mit Wechselkursinterventionen begegnen. (Währungsbulletin November 2024) (29.10.2024/alc/a/a)
Die 101,6 Punkte im Vormonat seien auf 105,0 aufwärts revidiert worden. Der PMI für die fertigende Industrie sei im September von 49,0 auf 49,9 Punkte geklettert, während der für die Dienstleister jedoch von 52,9 auf 49,8 Punkte gesunken sei. Beide PMIs würden somit leicht in der Schrumpfungszone notieren.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe bereits im September ihre Inflationsprognosen für die Folgequartale spürbar zurückgenommen; für 2025 erwarte sie eine Rate von 0,6 Prozent. Folgerichtig habe sie deshalb am 26. September den Leitzins um 25 bp auf 1,00 Prozent gesenkt. Die Währungshüter hätten die Tür für weitere Zinsschritte weit offen gelassen.
An den Swapmärkten würden Mitte Oktober insgesamt drei weitere Zinssenkungen um jeweils 25 bp bis zum September 2025 eingepreist. Der Leitzins läge dann bei 0,25 Prozent.
Seit Anfang Oktober handele der Franken zum Euro seitwärts zwischen EUR/CHF 0,935 und 0.945. Nach der EZB-Zinssenkung am 17. Oktober habe der CHF wieder etwas Rückenwind erhalten. Er bleibe damit auf einem für Schweizer Exporteure zu festen Niveau. Auf Sicht von sechs Monaten könnte er bei EUR/CHF 0,97 notieren. Möglichen zwischenzeitlichen Franken-Aufwertungen dürfte die SNB mit Wechselkursinterventionen begegnen. (Währungsbulletin November 2024) (29.10.2024/alc/a/a)


