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Russlands Wirtschaft verliert weiter an Dynamik - Anleiherenditen angestiegen
12.12.13 14:26
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Russlands Wirtschaft verliert weiter an Dynamik; das Wachstumsbild hat sich in den letzten Quartalen kontinuierlich abgeschwächt, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Technisch gesehen befinde sich das Land nach zwei Quartalen einer leicht schrumpfenden Wirtschaftsleistung in einer Rezession; doch für das Gesamtjahr sei mit einem positiven Wachstum zu rechnen. Die Industrieproduktion habe enttäuscht und auch die Aussichten für die nächsten Monate seien eher negativ. Russlands Einkaufmanagerindex sei der einzige der Region gewesen, der im November einen Rückgang verzeichnet habe. Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß auch im November unverändert gelassen und in der Sitzung erneut auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken verwiesen. Gleichwohl sei die aktuelle Inflationsrate (+6,3% p.a.) noch deutlich zu hoch, sodass die Notenbank bislang nur begrenzten Spielraum für Zinssenkungen habe.
Im November habe der Rubel schwächer tendiert, ähnlich wie die meisten anderen Währungen der Region. Auch die Anleiherenditen seien dem weltweiten Trend gefolgt und angestiegen. Der Aktienmarkt habe um rund 2% nachgegeben; der MICEX sei wieder unter die 1.500er Marke zurückgefallen. (Ausgabe Dezember 2013) (12.12.2013/alc/a/a)
Technisch gesehen befinde sich das Land nach zwei Quartalen einer leicht schrumpfenden Wirtschaftsleistung in einer Rezession; doch für das Gesamtjahr sei mit einem positiven Wachstum zu rechnen. Die Industrieproduktion habe enttäuscht und auch die Aussichten für die nächsten Monate seien eher negativ. Russlands Einkaufmanagerindex sei der einzige der Region gewesen, der im November einen Rückgang verzeichnet habe. Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß auch im November unverändert gelassen und in der Sitzung erneut auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken verwiesen. Gleichwohl sei die aktuelle Inflationsrate (+6,3% p.a.) noch deutlich zu hoch, sodass die Notenbank bislang nur begrenzten Spielraum für Zinssenkungen habe.
Im November habe der Rubel schwächer tendiert, ähnlich wie die meisten anderen Währungen der Region. Auch die Anleiherenditen seien dem weltweiten Trend gefolgt und angestiegen. Der Aktienmarkt habe um rund 2% nachgegeben; der MICEX sei wieder unter die 1.500er Marke zurückgefallen. (Ausgabe Dezember 2013) (12.12.2013/alc/a/a)


