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Russlands Anleiherenditen folgten dem weltweiten Trend und gingen im September zurück
21.10.13 15:48
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Russlands Wirtschaft verliert weiter an Dynamik; das Wachstumsbild hat sich in den letzten Quartalen kontinuierlich abgeschwächt, berichten die Experten von Raiffeisen Capital Management in ihrem aktuellen "emreport".
Technisch gesehen befinde sich das Land nach zwei Quartalen einer leicht schrumpfenden Wirtschaftsleistung in einer Rezession; doch für das Gesamtjahr sei dennoch mit einem positiven Wachstum zu rechnen. Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß auch im September unverändert gelassen, allerdings eine Umstellung auf den wöchentlichen Repo-Satz als für die Geldpolitik relevanten Zinssatz angekündigt. Diese Umstellung habe keine gravierenden Auswirkungen auf die Liquidität und diene der Vereinfachung der Geldpolitik.
Die Zentralbank habe in der Sitzung ein weiteres Mal auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken im 2. Halbjahr verwiesen. Gleichwohl sei die aktuelle Inflationsrate (+6,1% p.a.) noch deutlich zu hoch, sodass die Notenbank bislang nur begrenzten Spielraum für Zinssenkungen habe.
Nach der Schwäche in den Vormonaten habe der Rubel in September von der allgemeinen Verbesserung der Investorenstimmung profitieren können und zugelegt. Auch die Anleiherenditen seien dem weltweiten Trend gefolgt und im September zurückgegangen. Der Aktienmarkt habe im Vergleich zu den anderen Emerging Markets überdurchschnittlich stark zugelegt und sei um rund 7% gestiegen - trotz eines rückläufigen Ölpreises. Vor allem der Gasriese Gazprom habe mit einem zweistelligen prozentualen Kursgewinn dazu beigetragen. (Ausgabe Oktober 2013) (21.10.2013/alc/a/a)
Technisch gesehen befinde sich das Land nach zwei Quartalen einer leicht schrumpfenden Wirtschaftsleistung in einer Rezession; doch für das Gesamtjahr sei dennoch mit einem positiven Wachstum zu rechnen. Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß auch im September unverändert gelassen, allerdings eine Umstellung auf den wöchentlichen Repo-Satz als für die Geldpolitik relevanten Zinssatz angekündigt. Diese Umstellung habe keine gravierenden Auswirkungen auf die Liquidität und diene der Vereinfachung der Geldpolitik.
Die Zentralbank habe in der Sitzung ein weiteres Mal auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken im 2. Halbjahr verwiesen. Gleichwohl sei die aktuelle Inflationsrate (+6,1% p.a.) noch deutlich zu hoch, sodass die Notenbank bislang nur begrenzten Spielraum für Zinssenkungen habe.
Nach der Schwäche in den Vormonaten habe der Rubel in September von der allgemeinen Verbesserung der Investorenstimmung profitieren können und zugelegt. Auch die Anleiherenditen seien dem weltweiten Trend gefolgt und im September zurückgegangen. Der Aktienmarkt habe im Vergleich zu den anderen Emerging Markets überdurchschnittlich stark zugelegt und sei um rund 7% gestiegen - trotz eines rückläufigen Ölpreises. Vor allem der Gasriese Gazprom habe mit einem zweistelligen prozentualen Kursgewinn dazu beigetragen. (Ausgabe Oktober 2013) (21.10.2013/alc/a/a)


