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Russland: Rubel-Schwäche heizt Inflation an
07.04.14 15:16
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der Russischen Föderation schlägt die RUB (Russischer Rubel)-Schwäche zunehmend auf den Inflationsanstieg durch, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Nach Angaben der russischen Statistikbehörde Rosstat seien die allgemeinen Verbraucherpreise im zurückliegenden März um 6,9% gg. Vj. gestiegen. Im Februar habe die Preissteigerung noch 6,2% betragen. Zwar hätten die Russen zuletzt generell tiefer in die Taschen greifen müssen, besonders aber für Nahrungsmittel. Im laufenden Monat werde sich die Teuerung voraussichtlich nochmals beschleunigen und auf eine Jahresrate von mindestens 7% steigen.
Den derzeit ansteigenden Preisdruck würden auch die Daten zur Entwicklung der Kerninflation zeigen, die sich von 5,6% gg. Vj. im Vormonat jetzt auf 6,0% beschleunigt habe. Damit rücke das von der russischen Notenbank erwünschte Inflationsziel von 5% per Ende 2014 in immer unerreichbarere Ferne. Mit Blick auf die voraussichtlichen Preisentwicklungen würden die Zentralbanker wohl erst ab dem Herbst dieses Jahres den Spielraum für Zinssenkungen finden, wenn sich die Wirkungen einer erwarteten Stabilisierung des RUB-Kurses und Basiseffekte einstellen würden. (07.04.2014/alc/a/a)
Nach Angaben der russischen Statistikbehörde Rosstat seien die allgemeinen Verbraucherpreise im zurückliegenden März um 6,9% gg. Vj. gestiegen. Im Februar habe die Preissteigerung noch 6,2% betragen. Zwar hätten die Russen zuletzt generell tiefer in die Taschen greifen müssen, besonders aber für Nahrungsmittel. Im laufenden Monat werde sich die Teuerung voraussichtlich nochmals beschleunigen und auf eine Jahresrate von mindestens 7% steigen.
Den derzeit ansteigenden Preisdruck würden auch die Daten zur Entwicklung der Kerninflation zeigen, die sich von 5,6% gg. Vj. im Vormonat jetzt auf 6,0% beschleunigt habe. Damit rücke das von der russischen Notenbank erwünschte Inflationsziel von 5% per Ende 2014 in immer unerreichbarere Ferne. Mit Blick auf die voraussichtlichen Preisentwicklungen würden die Zentralbanker wohl erst ab dem Herbst dieses Jahres den Spielraum für Zinssenkungen finden, wenn sich die Wirkungen einer erwarteten Stabilisierung des RUB-Kurses und Basiseffekte einstellen würden. (07.04.2014/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


