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Russland: Anleiherenditen im August angestiegen
17.09.13 16:48
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Russlands Wirtschaft verliert weiter an Dynamik; das Wachstumsbild hat sich in den letzten Quartalen kontinuierlich abgeschwächt, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport" zu den Emerging Markets.
Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß auch im August unverändert gelassen und ein weiteres Mal auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken im 2. Halbjahr verwiesen. Gleichwohl sei die aktuelle Inflationsrate (+6,5% p.a.) noch deutlich zu hoch, sodass die Notenbank bislang nur begrenzten Spielraum für Zinssenkungen habe.
Trotz anhaltend hoher Ölpreise habe sich der Rubel in den letzten Monaten abgeschwächt; diese Entwicklung sei im Zusammenhang mit dem drohenden Angriff der USA auf Syrien sowie der allgemeinen Schwäche der Schwellenländer zu sehen.
Die Anleiherenditen seien dem weltweiten Trend gefolgt und im August angestiegen. Der Aktienmarkt habe einen vergleichsweise ruhigen Monat nahezu unverändert mit einem insgesamt leichten Minus beendet. Einige zuvor stark gebeutelte Aktien aus der Bergbaubranche hätten sich allerdings recht kräftig erholen können. (Ausgabe September 2013) (17.09.2013/alc/a/a)
Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß auch im August unverändert gelassen und ein weiteres Mal auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken im 2. Halbjahr verwiesen. Gleichwohl sei die aktuelle Inflationsrate (+6,5% p.a.) noch deutlich zu hoch, sodass die Notenbank bislang nur begrenzten Spielraum für Zinssenkungen habe.
Trotz anhaltend hoher Ölpreise habe sich der Rubel in den letzten Monaten abgeschwächt; diese Entwicklung sei im Zusammenhang mit dem drohenden Angriff der USA auf Syrien sowie der allgemeinen Schwäche der Schwellenländer zu sehen.
Die Anleiherenditen seien dem weltweiten Trend gefolgt und im August angestiegen. Der Aktienmarkt habe einen vergleichsweise ruhigen Monat nahezu unverändert mit einem insgesamt leichten Minus beendet. Einige zuvor stark gebeutelte Aktien aus der Bergbaubranche hätten sich allerdings recht kräftig erholen können. (Ausgabe September 2013) (17.09.2013/alc/a/a)


