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Russland: Anleihekurse gaben im März nach
11.04.13 10:34
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Russlands Wirtschaftswachstum schwächt sich weiter ab, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Die Einzelhandelsumsätze seien niedriger als erwartet gewesen und auch die jüngsten Zahlen zur Industrieproduktion hätten enttäuscht. In den ersten beiden Monaten habe das BIP lediglich um 0,9% zugelegt - die von der Regierung bislang für das Gesamtjahr veranschlagten 3,6% könnten sich als zu optimistisch erweisen. Die Notenbank sehe sich angesichts dessen verstärkt mit Forderungen nach Zinssenkungen konfrontiert. Dem stehe jedoch eine kräftig anziehende Inflation im Weg. Sie habe den Leitzins daher trotz der zunehmenden Konjunktursorgen erwartungsgemäß unverändert belassen. Es bleibe abzuwarten, ob noch vor dem für Juni anstehenden Wechsel an der Spitze der Notenbank ein Zinsschritt nach unten erfolgen werde oder ob die Russische Zentralbank auch in den kommenden Monaten entgegen dem regionalen Trend ihre Geldpolitik noch immer nicht lockere.
Die lang erwartete und im Februar endlich vollzogene Öffnung des Staatsanleihemarktes für Auslandsinvestoren habe russischen Staatsanleihen bislang keinen Auftrieb geben können. Die Renditen seien auch im März einem Aufwärtsdruck ausgesetzt gewesen; die Anleihekurse hätten entsprechend nachgegeben. Ein aufwertender Russischer Rubel habe aber für ausländische Investoren diesen negativen Effekt kompensieren können und für insgesamt eine leicht positive Performance gesorgt. Der Aktienmarkt habe etwas über 3% nachgegeben und damit auch das erste Quartal des Jahres mit einem deutlichen Minus beendet. Zypern mit seinen recht engen Verflechtungen zu Russland habe spürbar auf dem Markt gelastet. (Ausgabe April 2013) (11.04.2013/alc/a/a)
Die Einzelhandelsumsätze seien niedriger als erwartet gewesen und auch die jüngsten Zahlen zur Industrieproduktion hätten enttäuscht. In den ersten beiden Monaten habe das BIP lediglich um 0,9% zugelegt - die von der Regierung bislang für das Gesamtjahr veranschlagten 3,6% könnten sich als zu optimistisch erweisen. Die Notenbank sehe sich angesichts dessen verstärkt mit Forderungen nach Zinssenkungen konfrontiert. Dem stehe jedoch eine kräftig anziehende Inflation im Weg. Sie habe den Leitzins daher trotz der zunehmenden Konjunktursorgen erwartungsgemäß unverändert belassen. Es bleibe abzuwarten, ob noch vor dem für Juni anstehenden Wechsel an der Spitze der Notenbank ein Zinsschritt nach unten erfolgen werde oder ob die Russische Zentralbank auch in den kommenden Monaten entgegen dem regionalen Trend ihre Geldpolitik noch immer nicht lockere.
Die lang erwartete und im Februar endlich vollzogene Öffnung des Staatsanleihemarktes für Auslandsinvestoren habe russischen Staatsanleihen bislang keinen Auftrieb geben können. Die Renditen seien auch im März einem Aufwärtsdruck ausgesetzt gewesen; die Anleihekurse hätten entsprechend nachgegeben. Ein aufwertender Russischer Rubel habe aber für ausländische Investoren diesen negativen Effekt kompensieren können und für insgesamt eine leicht positive Performance gesorgt. Der Aktienmarkt habe etwas über 3% nachgegeben und damit auch das erste Quartal des Jahres mit einem deutlichen Minus beendet. Zypern mit seinen recht engen Verflechtungen zu Russland habe spürbar auf dem Markt gelastet. (Ausgabe April 2013) (11.04.2013/alc/a/a)


