Russische Zentralbank senkt Leitzins auf 8,25%


30.10.17 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Am Freitag hat die Zentralregierung Spaniens basierend auf Artikel 155 die Kontrolle über die Region Katalonien übernommen und vorgezogene Neuwahlen für den 21. Dezember angesetzt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Zeitgleich habe das regionale Parlament die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien beschlossen und wolle eine eigene Verfassung ausarbeiten. Damit dürften die Spannungen in Spanien weiter anhalten. Die Gefahr einer Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Aktivität habe deutlich zugenommen.

In den USA gelte die Aufmerksamkeit der bevorstehenden Nominierung des zukünftigen FED-Präsidenten. Letzten Presseberichten zur Folge habe das derzeitige FED-Mitglied Jerome Powell die besten Chancen, die Nachfolge anzutreten. Powell gelte ähnlich wie die derzeitige FED-Chefin, Janet Yellen, als geldpolitische Taube. Damit würde seine Ernennung für eine Fortsetzung der aktuellen expansiven Geldpolitik stehen. Dies stärke tendenziell den Risikoappetit der Anleger.

Die Entscheidung der Russischen Zentralbank am Freitag, den Leitzins um 25 BP auf 8,25% zu reduzieren, habe zu Abgabedruck beim Rubel geführt. Die russischen Währungshüter hätten die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik offen gehalten. Bis Ende 2018 würden die Analysten mit weiteren Zinssenkungen mit einem Umfang von 125 BP rechnen. (30.10.2017/alc/a/a)




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