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Russische Anleihen verzeichneten im Mai stärkeren Renditeanstieg
12.06.13 16:12
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Die letzten Daten zum Wirtschaftswachstum Russlands übertrafen deutlich die Analystenschätzungen; im April dürfte sich das Wachstum gegenüber März leicht beschleunigt haben, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Gleichwohl sei insgesamt weiterhin eine leichte Abschwächung der Konjunktur zu verzeichnen. Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß diesmal noch unverändert gelassen, habe jedoch verbal auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken im zweiten Halbjahr 2013 verwiesen. Russische Anleihen hätten im Mai einen stärkeren Renditeanstieg verzeichnet, ähnlich wie die Anleihen vieler anderer Schwellenländer.
Der Russische Rubel habe mit der Entwicklung des Ölpreises geschwankt und im Monatsvergleich letztlich nur leicht verändert geschlossen. Der Aktienmarkt habe im Mai zwar lediglich vier Tage mit fallenden Kursen verbucht; diese hätten jedoch für ein Minus von insgesamt rund 3% genügt. Minenwerte hätten abermals zu den Verlierern gezählt, während sich vor allem Konsumwerte besser behauptet hätten. Es seien dennoch per Saldo deutliche Mittelzuflüsse in börsengehandelte Russlandfonds (ETFs) zu verzeichnen gewesen. (Ausgabe Juni 2013) (12.06.2013/alc/a/a)
Gleichwohl sei insgesamt weiterhin eine leichte Abschwächung der Konjunktur zu verzeichnen. Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß diesmal noch unverändert gelassen, habe jedoch verbal auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken im zweiten Halbjahr 2013 verwiesen. Russische Anleihen hätten im Mai einen stärkeren Renditeanstieg verzeichnet, ähnlich wie die Anleihen vieler anderer Schwellenländer.
Der Russische Rubel habe mit der Entwicklung des Ölpreises geschwankt und im Monatsvergleich letztlich nur leicht verändert geschlossen. Der Aktienmarkt habe im Mai zwar lediglich vier Tage mit fallenden Kursen verbucht; diese hätten jedoch für ein Minus von insgesamt rund 3% genügt. Minenwerte hätten abermals zu den Verlierern gezählt, während sich vor allem Konsumwerte besser behauptet hätten. Es seien dennoch per Saldo deutliche Mittelzuflüsse in börsengehandelte Russlandfonds (ETFs) zu verzeichnen gewesen. (Ausgabe Juni 2013) (12.06.2013/alc/a/a)


