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Russische Anleihen verzeichneten im Juni weitere Renditeanstiege


11.07.13 16:58
Raiffeisen Capital Management

Wien (www.anleihencheck.de) - Die letzten veröffentlichten Konjunkturdaten Russlands waren enttäuschend, sowohl für die Industrieproduktion, als auch bei der Inlandsnachfrage, berichten die Experten von Raiffeisen Capital Management in ihrem aktuellen "emreport".

Die Regierung gehe jedoch von einer leichten Beschleunigung des Wirtschaftswachstums im 2. Quartal aus. Die Notenbank habe die wichtigsten Zinssätze erwartungsgemäß diesmal noch unverändert gelassen, habe jedoch verbal auf wirtschaftliche Schwächetendenzen und niedrigere Inflationsrisiken im 2. Halbjahr verwiesen.

Russische Anleihen hätten im Juni im Einklang mit dem weltweiten Trend weitere Renditeanstiege verzeichnet. Der Rubel habe sich trotz eines relativ stabilen Ölpreises abgeschwächt und habe im Monatsvergleich letztlich deutlich tiefer geschlossen. Der Aktienmarkt habe den fünften Monat in Folge fallende Kurse verbucht, habe sich mit einem Minus von rund 1,5 aber deutlich besser als die meisten anderen Schwellenländer gehalten.

Der stabile und gegen Monatsende sogar leicht steigende Rohölpreis habe den Markt stabilisiert. Öl- und Gasaktien hätten zumeist sogar Kurszuwächse verzeichnet, mit Ausnahme des Schwergewichts Gazprom, bei dem diverse negative Nachrichten den Kurs deutlich hätten sinken lassen. Auch Konsumtitel hätten den Monat zumeist positiv abgeschlossen. (Ausgabe Juli 2013) (11.07.2013/alc/a/a)