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Rumänien überrascht bei Inflation
13.03.19 13:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In Rumänien übertrafen die jährlichen Inflationszahlen im Februar deutlich die Erwartungen, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die Teuerungsrate für Konsumenten sei auf 3,8 Prozent gestiegen, erwartet worden sei lediglich ein Wert von 3,45 Prozent. Hätten die Januar-Zahlen noch mit 3,3 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2017 gelegen, habe der Zuwachs vor allem aus gestiegenen Nahrungsmittelpreisen sowie höheren Ausgaben für Benzin gestammt.
Die Abwertung des Rumänischen Leu seit Jahresbeginn von rund 2,15 Prozent gegenüber dem Euro habe dabei die Inflation gefördert und die Importe wie beispielsweise bei Automobilen verteuert. Die neuen Inflationsdaten würden die Vermutung einer baldigen Erhöhung der Leitzinsen im zweiten Quartal nähren. Anfang April treffe sich die Rumänische Zentralbank zu ihrer nächsten geldpolitischen Sitzung. Die zuletzt eingetrübte Einschätzung der EZB für den weiteren Konjunkturverlauf in der Eurozone lasse aber vermuten, dass die Rumänische Zentralbank von einer Anhebung absehen könnte, da sich auch das Wachstum in Rumänien zuletzt abgekühlt habe.
Die Handelsbilanz habe ein Defizit im Januar von rund 1,3 Mrd. Euro erreicht und damit eine Steigerung zum Vorjahr um 0,5 Mrd. Euro aufgewiesen. Damit betrage das Handelsbilanzdefizit bereits rund 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Eine weitere Schwäche des Leu werde daher zunehmend wahrscheinlicher. (13.03.2019/alc/a/a)
Die Teuerungsrate für Konsumenten sei auf 3,8 Prozent gestiegen, erwartet worden sei lediglich ein Wert von 3,45 Prozent. Hätten die Januar-Zahlen noch mit 3,3 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2017 gelegen, habe der Zuwachs vor allem aus gestiegenen Nahrungsmittelpreisen sowie höheren Ausgaben für Benzin gestammt.
Die Abwertung des Rumänischen Leu seit Jahresbeginn von rund 2,15 Prozent gegenüber dem Euro habe dabei die Inflation gefördert und die Importe wie beispielsweise bei Automobilen verteuert. Die neuen Inflationsdaten würden die Vermutung einer baldigen Erhöhung der Leitzinsen im zweiten Quartal nähren. Anfang April treffe sich die Rumänische Zentralbank zu ihrer nächsten geldpolitischen Sitzung. Die zuletzt eingetrübte Einschätzung der EZB für den weiteren Konjunkturverlauf in der Eurozone lasse aber vermuten, dass die Rumänische Zentralbank von einer Anhebung absehen könnte, da sich auch das Wachstum in Rumänien zuletzt abgekühlt habe.
Die Handelsbilanz habe ein Defizit im Januar von rund 1,3 Mrd. Euro erreicht und damit eine Steigerung zum Vorjahr um 0,5 Mrd. Euro aufgewiesen. Damit betrage das Handelsbilanzdefizit bereits rund 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Eine weitere Schwäche des Leu werde daher zunehmend wahrscheinlicher. (13.03.2019/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 20.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


