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Rumänien: Steigende Leitzinsen möglich
10.05.19 10:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die rumänische Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent liegt auf einem Tiefstand, der seit über zwanzig Jahren nicht mehr verzeichnet wurde, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Für die heimischen Unternehmen werde es daher zunehmend schwerer, die nötigen Arbeitskräfte vor Ort zu finden - insbesondere im Bausektor und dem Schiffsbau. Die Nettoemigration belaste dabei zusätzlich die Lage am Arbeitsmarkt. Aufgrund der herrschenden Knappheit würden die Löhne weiter ansteigen. In den ersten beiden Monaten des Jahres sei die Entlohnung um durchschnittlich 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieser Zuwachs befördere die Konsumlaune und erzeuge weiteren Inflationsdruck. Mit einer Rate von 4,03 Prozent im März befänden sich die Verbraucherpreise über der Zielmarke der Zentralbank von 3,5 Prozent.
Die Währungshüter hätten zuletzt am Geldmarkt die Zinsen für Geschäftsbanken ansteigen lassen. Der hohe heimische Konsum führe außerdem zu einem Leistungsbilanzdefizit, das zuletzt bei 4,8 Prozent der Wirtschaftsleistung gelegen habe - einer der höchsten Werte unter den Schwellenländern. Sollte diese Lage weiter anhalten, werde die Notenbank um eine Leitzinsanhebung im Jahresverlauf wohl nicht herumkommen. Seit Jahresbeginn habe der Rumänische Leu bereits über zwei Prozent gegenüber dem Euro eingebüßt. (10.05.2019/alc/a/a)
Für die heimischen Unternehmen werde es daher zunehmend schwerer, die nötigen Arbeitskräfte vor Ort zu finden - insbesondere im Bausektor und dem Schiffsbau. Die Nettoemigration belaste dabei zusätzlich die Lage am Arbeitsmarkt. Aufgrund der herrschenden Knappheit würden die Löhne weiter ansteigen. In den ersten beiden Monaten des Jahres sei die Entlohnung um durchschnittlich 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieser Zuwachs befördere die Konsumlaune und erzeuge weiteren Inflationsdruck. Mit einer Rate von 4,03 Prozent im März befänden sich die Verbraucherpreise über der Zielmarke der Zentralbank von 3,5 Prozent.
Die Währungshüter hätten zuletzt am Geldmarkt die Zinsen für Geschäftsbanken ansteigen lassen. Der hohe heimische Konsum führe außerdem zu einem Leistungsbilanzdefizit, das zuletzt bei 4,8 Prozent der Wirtschaftsleistung gelegen habe - einer der höchsten Werte unter den Schwellenländern. Sollte diese Lage weiter anhalten, werde die Notenbank um eine Leitzinsanhebung im Jahresverlauf wohl nicht herumkommen. Seit Jahresbeginn habe der Rumänische Leu bereits über zwei Prozent gegenüber dem Euro eingebüßt. (10.05.2019/alc/a/a)
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