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Risikoprämien der Peripherieländer weiter rückläufig
02.11.12 12:01
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Dank des angekündigten unlimitierten Anleihekaufprogramms der EZB waren die Risikoprämien der Peripherieländer im letzten Monat weiter rückläufig, so die Experten von Allianz Global Investors.
Besonders deutlich in den Ländern, die zur Jahresmitte stärker unter Druck geraten seien (z. B. Spanien und Italien). Während das mittelfristige Ertragspotenzial bei Euro-Staatsanleihen bester Bonität fehle, könnten sich selektive Positionierungen in den Peripherieländern anbieten. Denn die Euroland-Peripheriemärkte würden nach wie vor (unrealistisch) hohe Ausfallwahrscheinlichkeiten einpreisen.
Die anhaltend expansive Geldpolitik der Notenbanken führe zunächst dazu, dass Risiken zumeist nicht adäquat gepreist würden und Realrenditen vielfach im negativen Terrain notieren würden. Doch im Zuge einer Normalisierungsbewegung in den kommenden Monaten würden moderat höhere Renditen am langen Ende möglich erscheinen, zumal die langfristigen Inflationserwartungen der Marktteilnehmer zuletzt spürbar gestiegen seien. (02.11.2012/alc/a/a)
Besonders deutlich in den Ländern, die zur Jahresmitte stärker unter Druck geraten seien (z. B. Spanien und Italien). Während das mittelfristige Ertragspotenzial bei Euro-Staatsanleihen bester Bonität fehle, könnten sich selektive Positionierungen in den Peripherieländern anbieten. Denn die Euroland-Peripheriemärkte würden nach wie vor (unrealistisch) hohe Ausfallwahrscheinlichkeiten einpreisen.
Die anhaltend expansive Geldpolitik der Notenbanken führe zunächst dazu, dass Risiken zumeist nicht adäquat gepreist würden und Realrenditen vielfach im negativen Terrain notieren würden. Doch im Zuge einer Normalisierungsbewegung in den kommenden Monaten würden moderat höhere Renditen am langen Ende möglich erscheinen, zumal die langfristigen Inflationserwartungen der Marktteilnehmer zuletzt spürbar gestiegen seien. (02.11.2012/alc/a/a)


