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Rentenmarkt unter Druck - Bund-Future fällt auf Mai-Tief
09.07.25 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Fristverlängerung im Zollstreit mit den USA und Hoffnungen auf ein Rahmenabkommen zwischen der EU und den USA haben zu erneuten Gewinnen am deutschen Aktienmarkt beitragen können, wenngleich die Unsicherheit noch erhöht ist, so die Analysten der Helaba.
Der Euro tendiere wenig verändert seitwärts, demgegenüber sei es am Rentenmarkt zu einer Korrekturausdehnung gekommen.
Der für 10-jährige Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe weiter nachgegeben und habe bei 129,39 das vorläufig tiefste Niveau seit Mai erreicht. Die nächsten Unterstützungen würden sich bei 129,30 und 128,97 in Form markanter Tiefs von Mitte Mai zeigen. Die Renditen seien über den gesamten Laufzeitbereich gestiegen, wobei es zu einer fortgesetzten Versteilung der Kurve gekommen sei. Der Spread zwischen 10- und 2-jährigen Bundrenditen liege derzeit bei etwa 78 Basispunkten, im Vergleich zu 65 Basispunkten vor gut zwei Wochen.
Der Renditespread zu den USA habe sich indes wieder eingeengt, wenn auch nur leicht. Letztlich habe dies dem Euro aber nur zu vorübergehenden Kursgewinnen verholfen. Im Tagesverlauf sei der Kurs wieder abgesackt. Positiv sei hervorzuheben, dass die jüngste Korrektur bereits beim ersten Retracement zum Erliegen gekommen sei. Zudem halte sich der Euro oberhalb aller Durchschnittslinien und der Aufwärtstrend sei intakt. Daher scheine das Risiko einer erneuten Abschwächung kleiner zu werden. (09.07.2025/alc/a/a)
Der Euro tendiere wenig verändert seitwärts, demgegenüber sei es am Rentenmarkt zu einer Korrekturausdehnung gekommen.
Der für 10-jährige Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe weiter nachgegeben und habe bei 129,39 das vorläufig tiefste Niveau seit Mai erreicht. Die nächsten Unterstützungen würden sich bei 129,30 und 128,97 in Form markanter Tiefs von Mitte Mai zeigen. Die Renditen seien über den gesamten Laufzeitbereich gestiegen, wobei es zu einer fortgesetzten Versteilung der Kurve gekommen sei. Der Spread zwischen 10- und 2-jährigen Bundrenditen liege derzeit bei etwa 78 Basispunkten, im Vergleich zu 65 Basispunkten vor gut zwei Wochen.
Der Renditespread zu den USA habe sich indes wieder eingeengt, wenn auch nur leicht. Letztlich habe dies dem Euro aber nur zu vorübergehenden Kursgewinnen verholfen. Im Tagesverlauf sei der Kurs wieder abgesackt. Positiv sei hervorzuheben, dass die jüngste Korrektur bereits beim ersten Retracement zum Erliegen gekommen sei. Zudem halte sich der Euro oberhalb aller Durchschnittslinien und der Aufwärtstrend sei intakt. Daher scheine das Risiko einer erneuten Abschwächung kleiner zu werden. (09.07.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,8944 € | 126,0482 € | -0,1538 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
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Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


