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Rentenmarkt: Zinsspekulation nach Jackson Hole unterstützt
26.08.24 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Eine Zinssenkung der US-Notenbank im September halten wir wie wohl die Mehrheit der Akteure an den Finanzmärkten für wahrscheinlich, so die Analysten der Helaba.
Es scheine fast so, als wäre es auch bei den FOMC-Mitgliedern bereits eine ausgemachte Sache. Zumindest habe FED-Chef Powell bei seiner mit Spannung erwarteten Rede in Jackson Hole deutlich gemacht, dass die Inflationsrückgänge der FED Raum geben würden, um der Abschwächung am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Gleichwohl sei die Abschwächung der Arbeitsmarktdynamik noch nicht so ausgeprägt, dass die Beschäftigung tatsächlich sinke.
Zudem befinde sich die Gesamtwirtschaft noch immer auf Wachstumskurs. Ein vorsichtiges Agieren der Notenbank erschiene den Analysten daher als die beste Option. Die Markterwartungen, die bis zum Ende der letzten Woche eine recht hohe Wahrscheinlichkeit eines großen Zinsschrittes im kommenden Monat angezeigt hätten, seien auch nach der Powell-Rede nicht zurückgekommen. Davon hätten zwar auch die Rentenmärkte, aber vor allem die Aktiennotierungen und der EUR/USD-Kurs profitieren können.
Mit den weiterhin präsenten Zinssenkungserwartungen in den USA sei es dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) gelungen, sich wieder oberhalb der 21-Tagelinie (134,42) und damit auch über der Konsolidierungsrange (133,94/134,20) zu halten. Das Indikatorenbild trübe sich jedoch weiter ein. So würden sich Stochastik, RSI und MACD gen Süden richten, ebenso wie der ADX. Der DMI stehe zwar noch auf Kauf, DI+ und DI- würden sich aber annähern. Die nächsten Unterstützungen würden sich im Falle eines Durchbruchs bei 133,21 und 132,73 zeigen. Widerstände würden die Analysten bei 135,08, 135,17 und bei 136,28 lokalisieren. (26.08.2024/alc/a/a)
Es scheine fast so, als wäre es auch bei den FOMC-Mitgliedern bereits eine ausgemachte Sache. Zumindest habe FED-Chef Powell bei seiner mit Spannung erwarteten Rede in Jackson Hole deutlich gemacht, dass die Inflationsrückgänge der FED Raum geben würden, um der Abschwächung am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Gleichwohl sei die Abschwächung der Arbeitsmarktdynamik noch nicht so ausgeprägt, dass die Beschäftigung tatsächlich sinke.
Zudem befinde sich die Gesamtwirtschaft noch immer auf Wachstumskurs. Ein vorsichtiges Agieren der Notenbank erschiene den Analysten daher als die beste Option. Die Markterwartungen, die bis zum Ende der letzten Woche eine recht hohe Wahrscheinlichkeit eines großen Zinsschrittes im kommenden Monat angezeigt hätten, seien auch nach der Powell-Rede nicht zurückgekommen. Davon hätten zwar auch die Rentenmärkte, aber vor allem die Aktiennotierungen und der EUR/USD-Kurs profitieren können.
Mit den weiterhin präsenten Zinssenkungserwartungen in den USA sei es dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) gelungen, sich wieder oberhalb der 21-Tagelinie (134,42) und damit auch über der Konsolidierungsrange (133,94/134,20) zu halten. Das Indikatorenbild trübe sich jedoch weiter ein. So würden sich Stochastik, RSI und MACD gen Süden richten, ebenso wie der ADX. Der DMI stehe zwar noch auf Kauf, DI+ und DI- würden sich aber annähern. Die nächsten Unterstützungen würden sich im Falle eines Durchbruchs bei 133,21 und 132,73 zeigen. Widerstände würden die Analysten bei 135,08, 135,17 und bei 136,28 lokalisieren. (26.08.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,7988 € | 125,3509 € | 0,4479 € | +0,36% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


