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Rentenmarkt: US-Inflationsdaten von besonderer Relevanz
06.08.18 11:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Rendite von deutschen Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren notiert aktuell zwischen der 200- und der 50-Tage-Linie, berichten die Analysten der Nord LB.
Die Marktteilnehmer würden nun auf Impulse warten, welche die Zeitreihe in die eine oder andere Richtung bewegen würden. Grundsätzlich scheine die Mehrzahl der Anleger perspektivisch auf ein höheres Zinsniveau in Deutschland zu setzen, was natürlich vor allem eine Konsequenz der Erwartungshaltung bezüglich der weiteren EZB-Geldpolitik sein dürfte. Allerdings könnten geopolitische Risiken - zum Beispiel ein unkontrollierter Brexit oder ein heftiger Handelskrieg zwischen den USA und China - natürlich auch für fallende Renditen bei deutschen Bundesanleihen sorgen.
Auch die politische Situation in Italien könne in diesem Kontext genannt werden. Zuletzt hätten einige Investoren wieder begonnen, mit größerer Sorge auf die Haushaltspolitik in Rom zu blicken. Die US-Notenbank habe in der vergangenen Woche zwar keine Anpassungen des Leitzinsniveaus im Land der unbegrenzten Möglichkeiten vorgenommen, die Wirtschaft der Vereinigten Staaten präsentiere sich momentan allerdings sehr stark. Insofern würden die Notenbanker in Washington sicherlich unter Zugzwang bleiben; in diesem Marktumfeld sei bei den Renditen von 10J US-Staatsanleihen die Marke von 3,00% zuletzt wieder ins Blickfeld gerückt. Da die Analysten in 2018 weiterhin eher mit lediglich noch einer weiteren Zinsanhebung des FOMC rechnen würden, würden die Analysten noch immer nicht erwarten, dass diese psychologisch wichtige Schwelle kurzfristig sehr nachhaltig überboten werden könne.
Die in der vergangenen Woche gemeldeten offiziellen Zahlen zur Lage am Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten seien etwas schwer zu interpretieren gewesen, hätten den Handlungsdruck auf die FED in der Summe aber sicherlich nicht verstärkt. Die jüngsten Entwicklungen bei der Lohnentwicklung würden allerdings schon als erfreulich bezeichnet werden mögen. Die aktuellen US-Inflationsdaten müssten vom Rentenmarkt daher in den kommenden Tagen sehr genau im Auge behalten werden. (06.08.2018/alc/a/a)
Die Marktteilnehmer würden nun auf Impulse warten, welche die Zeitreihe in die eine oder andere Richtung bewegen würden. Grundsätzlich scheine die Mehrzahl der Anleger perspektivisch auf ein höheres Zinsniveau in Deutschland zu setzen, was natürlich vor allem eine Konsequenz der Erwartungshaltung bezüglich der weiteren EZB-Geldpolitik sein dürfte. Allerdings könnten geopolitische Risiken - zum Beispiel ein unkontrollierter Brexit oder ein heftiger Handelskrieg zwischen den USA und China - natürlich auch für fallende Renditen bei deutschen Bundesanleihen sorgen.
Auch die politische Situation in Italien könne in diesem Kontext genannt werden. Zuletzt hätten einige Investoren wieder begonnen, mit größerer Sorge auf die Haushaltspolitik in Rom zu blicken. Die US-Notenbank habe in der vergangenen Woche zwar keine Anpassungen des Leitzinsniveaus im Land der unbegrenzten Möglichkeiten vorgenommen, die Wirtschaft der Vereinigten Staaten präsentiere sich momentan allerdings sehr stark. Insofern würden die Notenbanker in Washington sicherlich unter Zugzwang bleiben; in diesem Marktumfeld sei bei den Renditen von 10J US-Staatsanleihen die Marke von 3,00% zuletzt wieder ins Blickfeld gerückt. Da die Analysten in 2018 weiterhin eher mit lediglich noch einer weiteren Zinsanhebung des FOMC rechnen würden, würden die Analysten noch immer nicht erwarten, dass diese psychologisch wichtige Schwelle kurzfristig sehr nachhaltig überboten werden könne.
Die in der vergangenen Woche gemeldeten offiziellen Zahlen zur Lage am Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten seien etwas schwer zu interpretieren gewesen, hätten den Handlungsdruck auf die FED in der Summe aber sicherlich nicht verstärkt. Die jüngsten Entwicklungen bei der Lohnentwicklung würden allerdings schon als erfreulich bezeichnet werden mögen. Die aktuellen US-Inflationsdaten müssten vom Rentenmarkt daher in den kommenden Tagen sehr genau im Auge behalten werden. (06.08.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


