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Rentenmarkt: Stabilisiert
29.04.24 09:12
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Anleger am Rentenmarkt hatten es in der letzten Woche nicht leicht, so die Analysten der Helaba.
Die Kurse seien deutlich gesunken und die Renditen gestiegen. In der Spitze habe das Wochenhoch der 10j. Bundrendite bei 2,65% und damit 15 BP über dem Schluss des vorvergangenen Freitags gelegen. Bemerkenswert sei dies, weil der belastende US-Einfluss zu spüren gewesen sei, während die Erwartungen bezüglich der EZB relativ stabil geblieben seien. In den USA seien die Wetten auf eine Zinssenkung im Juni trotz des enttäuschenden BIP-Wachstums nochmals auf rund 12% reduziert worden, die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für die EZB-Senkung habe dagegen zwischen 80 und 85% gependelt.
Der Renditeanstieg hierzulande sei aber noch größer als in den USA gewesen, was letztlich darauf zurückgeführt werden müsse, dass die längerfristige Zinsperspektive für die EZB mehr Anpassungspotenzial biete als diejenige für die FED. Das Zutrauen der Märkte, dass die EZB dauerhaft vor der FED die Zinsen senke und dieser Vorsprung beibehalten werde, stehe anscheinend auf nicht allzu festem Boden, zumal der Disinflationstrend auch in der Eurozone pausiere.
Das neuerliche Kontrakttief des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bei 129,53 weise auf Risiken hin. Zudem sei das Indikatorenbild überwiegend als belastend einzustufen. MACD und DMI stünden auf Verkauf, wenngleich der ADX zwar steige, aber noch klar unterhalb der 20er Schwelle liege, ab der er auf eine Trendstärke hinweise. Sollte das obige Tief unterschritten werden, bestehe Abwärtspotenzial bis zur "glatten" 129. Widerstände würden die Analysten bei 130,53 und um 131,00 lokalisieren. (29.04.2024/alc/a/a)
Die Kurse seien deutlich gesunken und die Renditen gestiegen. In der Spitze habe das Wochenhoch der 10j. Bundrendite bei 2,65% und damit 15 BP über dem Schluss des vorvergangenen Freitags gelegen. Bemerkenswert sei dies, weil der belastende US-Einfluss zu spüren gewesen sei, während die Erwartungen bezüglich der EZB relativ stabil geblieben seien. In den USA seien die Wetten auf eine Zinssenkung im Juni trotz des enttäuschenden BIP-Wachstums nochmals auf rund 12% reduziert worden, die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für die EZB-Senkung habe dagegen zwischen 80 und 85% gependelt.
Der Renditeanstieg hierzulande sei aber noch größer als in den USA gewesen, was letztlich darauf zurückgeführt werden müsse, dass die längerfristige Zinsperspektive für die EZB mehr Anpassungspotenzial biete als diejenige für die FED. Das Zutrauen der Märkte, dass die EZB dauerhaft vor der FED die Zinsen senke und dieser Vorsprung beibehalten werde, stehe anscheinend auf nicht allzu festem Boden, zumal der Disinflationstrend auch in der Eurozone pausiere.
Das neuerliche Kontrakttief des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bei 129,53 weise auf Risiken hin. Zudem sei das Indikatorenbild überwiegend als belastend einzustufen. MACD und DMI stünden auf Verkauf, wenngleich der ADX zwar steige, aber noch klar unterhalb der 20er Schwelle liege, ab der er auf eine Trendstärke hinweise. Sollte das obige Tief unterschritten werden, bestehe Abwärtspotenzial bis zur "glatten" 129. Widerstände würden die Analysten bei 130,53 und um 131,00 lokalisieren. (29.04.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,371 € | 0,1362 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


