Erweiterte Funktionen
Rentenmarkt: Risikoaversion und Zinsfantasie stützen
02.10.24 09:12
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Raketenangriff des Irans gegen Israel hat zu einer erhöhten Risikoaversion beigetragen, so die Analysten der Helaba.
Während die Kurse von Staatsanleihen gestiegen seien und auch die Ölnotierungen sowie der US-Dollar hätten zulegen können, hätten die Aktienmärkte nachgegeben. Zugleich hätten Spekulationen auf sinkende Leitzinsen mit den jüngsten Äußerungen vonseiten der EZB zugenommen. Nachdem Präsidentin Lagarde Zuversicht bezüglich der Inflationsentwicklung verbreitet habe, die bei der Zinsentscheidung im Oktober zu berücksichtigen sei, sehe auch das finnische Ratsmitglied Rehn wegen des nachlassenden Preisdrucks Gründe für eine Zinssenkung in diesem Monat.
Derweil habe der Rückgang der EWU-Inflation auf 1,8% im September nach Veröffentlichung vieler nationaler Inflationszahlen wenig überrascht und keine tiefen Spuren an den Finanzmärkten hinterlassen. Auch der unveränderte ISM-Index habe keine großen Marktreaktionen mehr ausgelöst. Das datenseitige Interesse gelte heute dem ADP-Beschäftigungsreport, der eine wichtige Indikation für den Arbeitsmarktbericht am Freitag darstelle. Morgen würden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der ISM-Index des Dienstleistungssektors folgen.
Mit der Forcierung der Zinssenkungsfantasie und den Sorgen vor einer Eskalation des Nahost-Konflikts sei es am Rentenmarkt zu deutlichen Kursgewinnen gekommen. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe kräftig zugelegt und bei 136,20 ein neues Kontrakthoch markiert. Damit sei der Aufwärtsimpuls bestätigt worden. Die Renditen seien über den gesamten Laufzeitbereich zurückgegangen, wobei Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit bei zeitweise 2,01% den tiefsten Stand seit Anfang Januar erreicht hätten. Zweijährige Bundesanleihen würden nur leicht unter zehnjährige rentieren, und der 10/2-Bundspread habe sich verflacht. (02.10.2024/alc/a/a)
Während die Kurse von Staatsanleihen gestiegen seien und auch die Ölnotierungen sowie der US-Dollar hätten zulegen können, hätten die Aktienmärkte nachgegeben. Zugleich hätten Spekulationen auf sinkende Leitzinsen mit den jüngsten Äußerungen vonseiten der EZB zugenommen. Nachdem Präsidentin Lagarde Zuversicht bezüglich der Inflationsentwicklung verbreitet habe, die bei der Zinsentscheidung im Oktober zu berücksichtigen sei, sehe auch das finnische Ratsmitglied Rehn wegen des nachlassenden Preisdrucks Gründe für eine Zinssenkung in diesem Monat.
Derweil habe der Rückgang der EWU-Inflation auf 1,8% im September nach Veröffentlichung vieler nationaler Inflationszahlen wenig überrascht und keine tiefen Spuren an den Finanzmärkten hinterlassen. Auch der unveränderte ISM-Index habe keine großen Marktreaktionen mehr ausgelöst. Das datenseitige Interesse gelte heute dem ADP-Beschäftigungsreport, der eine wichtige Indikation für den Arbeitsmarktbericht am Freitag darstelle. Morgen würden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der ISM-Index des Dienstleistungssektors folgen.
Mit der Forcierung der Zinssenkungsfantasie und den Sorgen vor einer Eskalation des Nahost-Konflikts sei es am Rentenmarkt zu deutlichen Kursgewinnen gekommen. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe kräftig zugelegt und bei 136,20 ein neues Kontrakthoch markiert. Damit sei der Aufwärtsimpuls bestätigt worden. Die Renditen seien über den gesamten Laufzeitbereich zurückgegangen, wobei Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit bei zeitweise 2,01% den tiefsten Stand seit Anfang Januar erreicht hätten. Zweijährige Bundesanleihen würden nur leicht unter zehnjährige rentieren, und der 10/2-Bundspread habe sich verflacht. (02.10.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6198 € | 125,371 € | 0,2488 € | +0,20% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


