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Rentenmarkt: Renditeanstieg
09.10.24 09:17
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Umfeld am Rentenmarkt ist herausfordernd, denn mit den erhöhten Ölnotierungen und den steigenden Inflationserwartungen bilden sich die Zinssenkungsspekulationen zurück - sowohl in den USA als auch in der Eurozone, so die Analysten der Helaba.
Entsprechend würden die Renditen steigen. Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren hätten in den letzten Handelstagen etwa 25 Basispunkte auf zeitweise über 2,26% zugelegt, zweijährige Papiere seien in dieser Zeit ebenfalls um annähernd 25 Basispunkte gestiegen, sodass sich an der Renditestrukturkurve nur wenig verändert habe.
Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei unter Druck geraten. Inzwischen seien alle wichtigen Unterstützungen unterschritten worden, und unter technischen Gesichtspunkten wäre eine 100%-Korrektur des September-Aufwärtsimpulses (132,65) möglich. Widerstände seien an den 55- und 21-Tagedurchschnitten bei 134,07 bzw. 134,55 zu lokalisieren.
In den USA sei es im Zuge der überraschend robust ausgefallenen Konjunkturzahlen zu einer deutlichen Korrektur der Zinssenkungserwartungen gekommen. Dies habe dazu beigetragen, dass der US-Zinsvorteil gegenüber der Eurozone angewachsen sei. Habe der Renditespread zwischen zweijährigen US-Bonds und vergleichbaren Bundesanleihen Ende September noch bei gut 130 Basispunkten gelegen, liege dieser mittlerweile bei knapp 180 Basispunkten. (09.10.2024/alc/a/a)
Entsprechend würden die Renditen steigen. Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren hätten in den letzten Handelstagen etwa 25 Basispunkte auf zeitweise über 2,26% zugelegt, zweijährige Papiere seien in dieser Zeit ebenfalls um annähernd 25 Basispunkte gestiegen, sodass sich an der Renditestrukturkurve nur wenig verändert habe.
Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei unter Druck geraten. Inzwischen seien alle wichtigen Unterstützungen unterschritten worden, und unter technischen Gesichtspunkten wäre eine 100%-Korrektur des September-Aufwärtsimpulses (132,65) möglich. Widerstände seien an den 55- und 21-Tagedurchschnitten bei 134,07 bzw. 134,55 zu lokalisieren.
In den USA sei es im Zuge der überraschend robust ausgefallenen Konjunkturzahlen zu einer deutlichen Korrektur der Zinssenkungserwartungen gekommen. Dies habe dazu beigetragen, dass der US-Zinsvorteil gegenüber der Eurozone angewachsen sei. Habe der Renditespread zwischen zweijährigen US-Bonds und vergleichbaren Bundesanleihen Ende September noch bei gut 130 Basispunkten gelegen, liege dieser mittlerweile bei knapp 180 Basispunkten. (09.10.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,371 € | 125,8944 € | -0,5234 € | -0,42% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


